Handbuch

Remote HMI V7

Industrial-Grade Thin-Client Firmware

logoOne

Über diese Dokumentation 

Die Dokumentation beschreibt die Einrichtung und Verwendung der Remote HMI V7 Firmware, kurz Firmware genannt.

Zur Konfiguration der Firmware und Verwaltung der Lizenzen ist der Remote Device Manager verfügbar, kurz Device-Manager genannt.

Eingetragene Marken 

Die in dieser Dokumentation genannten Produkte und Dienste sind eingetragene Marken und damit Eigentum der jeweiligen Hersteller.

Zielgruppe 

Diese Dokumentation richtet sich an Administratoren und Betriebsingenieure, die die Berechtigung haben, HMI-Systeme zu parametrieren und die Remote-Verbindungen einzurichten.

Gestaltungsmerkmale im Text 

Diese Dokumentation verwendet folgende Symbole, Auszeichnungen und Hinweise:

HINWEIS

Hinweise zur Systemsicherheit und zur Vermeidung von Datenverlust.

info-hmi.png

Wichtige Informationen zum Verständnis oder Optimieren von Arbeitsabläufen.

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Hinweise auf Funktionen der Pro-Lizenz
  • Aufzählung

Überschrift einer Handlungsanweisung

  1. Auszuführender Arbeitsschritt
    Zwischenergebnis
  2. Auszuführender Arbeitsschritt
    • Ergebnis der Handlung
Applykennzeichnet einen Button in der Oberfläche
Dashboardkennzeichnet ein Register, Menü oder eine Funktion der Oberfläche
[F8]kennzeichnet eine Taste der Tastatur

Kontaktdaten 

R. STAHL HMI Systems GmbH
Adolf-Grimme-Allee 8
50829 Köln
Deutschland
Telefon:+49 221 76806-1200
Telefax:+49 221 76806-4200
Web-Adresse:r-stahl.com

Support Kontaktdaten

Telefon:+49 22176806-5000
E-Mail:[email protected]

Beschreibung 

Funktion 

Die Remote HMI V7 Firmware ist eine für die Prozessindustrie entwickelte Thin-Client Software, die zusammen mit den Bediengeräten der SERIE 500 ausgeliefert wird. Mit der Firmware werden Remote-Verbindungen zu einem oder mehreren Workstations oder Application-Servern aufgebaut und abgesichert. So ist der Remote-Zugriff von einer Bedienstation auf eine oder mehrere Workstations oder Server möglich.

Systemfunktionen

FunktionBeschreibung
Zugriffsrechte

3-stufige Zugriffsverwaltung

Systemeinstellungen und Installation von Anwendungen nur durch den Administrator

Auto ConnectAutomatischer Verbindungsaufbau mit dem Host nach dem Start
Diagnose-FunktionErkennen von Netzwerkausfällen oder Ausfällen des Hosts
Teaming (Backup)Redundanz durch automatisches Umschalten auf einen anderen Netzwerkadapter
Netzwerk TestIntegrierte Ping-Funktionalität zur Überwachung der Remote-Verbindungen
Clean TouchscreenSperre der Touchscreen-Funktion zur Reinigung des Geräts
Touchscreen-AnpassungAnpassung des Touchscreens durch den Bediener (Helligkeit, rechte Maustaste, Kalibrierung)

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png Folgende Funktionen sind nur mit einer Pro-Lizenz verfügbar:

Multi-Session-BetriebParallele Remote-Verbindungen, die einen schnellen Wechsel zwischen den Verbindungen oder die gleichzeitige Darstellung auf einem geteilten Bildschirm erlauben
App-VerwaltungSchneller Zugriff auf Applikationen und Anwendungsprogramme
KameraverbindungEinrichten einer Kameraverbindung auf dem HMI
Tastatur- und Zeigeinstrument SharingGemeinsame Nutzung von Tastatur und Zeigegerät mit anderen HMI's

Einsatz mit den Geräteplattformen:

  • GETAC Tablet F110 G6
    ORCA xxA 
    SHARK i5 Siemens  
    MANTA mITX Apollo Lake

Die Geräte werden über die Ethernet-Schnittstelle in das Ethernet eingebunden. Die Anzahl der verfügbaren Ethernet-Adapter ist abhängig von der Geräteplattform.

Unterstützte Zeigergeräte

Als Zubehör sind verschiedene Zeigergeräte, wie Trackball, Joystick oder Touchpad erhältlich. Diese werden auch in Kombination mit Industrietastaturen von der Firmware unterstützt. Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an: R. STAHL HMI Systems GmbH.

Lizenzmodelle 

Folgende Lizenzmodelle der Firmware sind für die Thin-Clients verfügbar:

  • Basis
    Grundlizenz zum Aufbau von Remote-Verbindungen und zur Konfiguration der Firmware sowie zum Import und Export von Einstellungen
  • Pro
    Lizenz-Erweiterung erlaubt das Nutzen und Verwalten von Applikationen, die Nutzung mehrerer simultaner Remote-Verbindungen, Keyboard-Sharing, Kameraverbindungen, den Import und Export von Einstellungen.

Konfigurationsdatei 

Die Konfigurationsdatei enthält die Geräteparameter und Einstellungen des Thin-Client. Sie können nur am Thin-Client geöffnet werden.

Die Konfigurationsdatei "RemoteHMI.config" kann in das Root-Verzeichnis eines USB-Massenspeichers oder auf ein Netzlaufwerk exportiert werden. Die exportierte Datei ist verschlüsselt und kann zum Beispiel nach einem Reset oder in ein anderes Gerät importiert werden (siehe Import und Export).

Unterstützte Remote-Protokolle 

Die HMI-Bedienstationen und Industrial-Box-PCs werden als Thin-Clients eingebunden und nutzen die im Netz verfügbaren Ressourcen. Abhängig von der Netzwerkarchitektur und den Zugriffsrechten kann über die IP-Adresse eine Remote-Verbindung zu jedem Ethernet-Teilnehmer aufgebaut werden. Die Firmware unterstützt das Remote Desktop Protocol (RDP), Virtual Network Computing (VNC) und Keyboard Video Mouse over Internet Protocol (KVM over IP). Über die Firmware kann der Thin-Client auf den verbundenen Workstations oder virtuellen Servern installierte Anwendungen aufrufen.

Remote-Verbindungsuebersicht-1.jpg


Im Beispiel ist ein redundantes virtuelles Netz dargestellt. Es verbindet die Thin-Clients über eine RDP-, VNC- oder KVM-over-IP-Verbindung mit den Workstations und Servern. Auf diese Weise kann jeder Thin-Client auf die verbundenen Systeme zugreifen und dort Anwendungen aufrufen.

RDP 

Das Remote Desktop Protocol (RDP) ist ein Fernzugriffsprotokoll. Es ermöglicht das Darstellen und steuern des Bildschirminhalts einer entfernten Workstation. RDP ist integraler Bestandteil aller Windows-Betriebssysteme.

Für den RDP Zugriff wird auf dem Server eine eigene Session geöffnet, auf die nur der verbundene Client Zugriff hat.

Die Größe des dargestellten Bildschirminhalts wird durch die Displaygröße des Thin-Client bestimmt. Wenn der Bildschirminhalt nur auf einer Hälfte des Thin-Client dargestellt wird, wird er entsprechend skaliert.

Wenn mehrere RDP-Verbindungen auf einen Server zugreifen sollen, ist ein Windows Server erforderlich. Für den Zugriff auf den Windows-Server benötigt jeder Client eine Clientzugriffslizenz, um sich mit dem Server zu verbinden. Die Vergabe der Lizenzen ist abhängig vom Betriebssystem des Servers.

Zur Adressierung kann der Computername oder die IP-Adresse des Servers verwendet werden.

Wenn Sie redundante Verbindungen ermöglichen wollen, empfehlen wir die Nutzung der Namensauflösung (DNS).

VNC 

Virtual Network Computing (VNC) ist ein plattformunabhängig nutzbarer Server-Dienst. VNC arbeitet nach dem Client-Server-Modell.

Der VNC-Server-Dienst zeigt den Bildschirminhalt eines entfernten PCs (Server) auf einem lokalen Rechner (Client) an. Der Client dagegen sendet die Tastatur- und Mausbewegungen an den entfernten Server. So können die Ressourcen, Anwendungen und Programme des Servers genutzt werden.

Die Displaygröße des Servers bestimmt die Größe des dargestellten Bildschirminhalts. Wenn das Serverdisplay ein anders Seitenverhältnis als das Display des Thin-Client hat, wird der Bildschirminhalt gestaucht oder mit schwarzen Rändern dargestellt.

VNC erlaubt einen mehrfach Zugriff auf den Server. Die Anzeige der Clients wird dabei synchronisiert.

Auf dem ferngesteuerten PC (Host) muss der VNC-Server-Dienst installiert sein. Der Thin-Client greift über eine VNC-Viewer-Applikation auf den VNC-Server zu. Für die Installation und die Konfiguration des VNC-Dienstes auf dem Server und dem Client sind Administrationsrechte erforderlich. Für die VNC-Kommunikation zwischen Server und Client sind diese Rechte nicht erforderlich.

VNC-Server-Dienste sind von verschiedenen Anbietern erhältlich. Abhängig vom VNC-Server weisen diese Dienste unterschiedliche Funktionalitäten auf.

info-hmi.png

Ausführliche Informationen sowie die Beschreibung zum VNC-Server-Dienst können Sie der Dokumentation der jeweiligen Anbieter entnehmen.

Um eine VNC-Verbindung aufbauen zu können, muss der VNC-Server-Dienst auf dem Host aktiviert sein. Die zur Verbindung notwendige IP-Adresse bezieht der VNC-Server-Dienst aus den Einstellungen der Netzwerkverbindung des PC. Abhängig von der Konfiguration wird die IP-Adresse manuell festgelegt oder von einem DHCP-Server zugewiesen. Im Adressbuch der Firmware wird diese IP-Adresse als Server-IP der VNC-Verbindung festgelegt.

Der Verbindungsaufbau ist von der Einstellung im VNC-Server abhängig und erfolgt als:

  • direkte Verbindung ohne Passwortabfrage
  • Verbindung mit VNC-Passwort
  • Verbindung mit Windows-Passwort

KVM over IP 

KVM over IP ermöglicht den Remote-Zugriff auf Keyboard-Video-Mouse-Systeme (KVM). Bei diesen Systemen wird eine Workstation über eine externe KVM-over-IP-Box mit Tastatur, Maus und Monitor verbunden. Die KVM-over-IP-Box wird über die Ethernet-Schnittstelle in das Netzwerk eingebunden. Die Datenübertragung erfolgt im VNC-Protokoll. Für den Aufbau der Verbindung ist ein VNC-Server-Dienst installiert. Die zum KVM-System gehörende Workstation benötigt keinen Netzwerkanschluss und keine Softwareinstallation.

Kamera und Internet 

Mit der Kameraoption wird über die Angabe der IP-Adresse eine Kamera ausgewählt. Dies Option ist nur in der PRO Lizenz möglich. Durch die Angabe einer Internetadresse öffnet  sich ein Browserfenster über den gesamten Bildschirm. Es kann immer nur eine aktive Verbindung hergestellt werden.

Sicherheitskonzept 

Systemschutz 

Der Thin-Client ist als geschlossenes System auf Windows® 10 IoT Enterprise LTSC 2021 konzipiert.

Serienmäßig wird der Thin-Client mit dem Betriebssystem Windows 10 IoT Enterprise und aktiviertem Windows 10 LTSC ausgeliefert.

Wenn Windows 10 LTSC nicht aktiviert ist, zum Beispiel nach einem Reset, kann die Aktivierung im Menü Maintain erfolgen (siehe Windows aktivieren).

Es wird empfohlen, die Firewall und den Virenschutz zu aktivieren und alle notwendigen Sicherheitsupdates zuzulassen.

Weitere Maßnahmen zum Schutz des Prozessnetzes müssen vom Betreiber sichergestellt werden.

Sicherheitsfunktionen im Überblick

FunktionBeschreibung
BetriebssystemBasierend auf dem Microsoft 10 IoT Enterprise LTSC 2019 / 2021
Remote-Desktop-ProtocolMicrosoft RDP 10 mit Sicherheitsfunktionen
FirewallAktive Windows Firewall zum Schutz vor Netzwerkattacken
Unified Write Filter (UWF)Schutz des Laufwerks vor Integration von Malware oder Korrumpieren von Systemdateien
HORMSchnellstart von einem Systemabbild
USB lockdownIndividuelle Sperrung oder Freigabe von USB-Ports für USB-Endgeräte und Sticks
VirenschutzAktiver Microsoft Defender zum Schutz vor Viren, Installation weiterer Virenschutzprogramme möglich
ZugriffsrechteVerfügbare Remote-Verbindungen und Anwendungen über Benutzerrollen einstellbar

Benutzerrollen 

Das Zugriffskonzept der Remote Firmware beruht auf drei Benutzerrollen. Diese sind hierarchisch strukturiert.

BenutzerrolleBeschreibung
Operator (Standarduser)Der Operator kann zwischen den Anzeigen der verbundenen Systeme wechseln und die Systeme remote bedienen. Dem Operator stehen die Basiseinstellungen zur Verfügung, er kann keine Änderungen an der Firmware vornehmen.
Engineer

Der Betriebsingenieur kann Remote-Verbindungen einrichten, parametrieren und löschen. Mit der Pro-Lizenz kann er bereits vorhandene Applikationen in der Firmware hinzufügen, aber nicht auf die Windows-Oberfläche des Thin-Client zugreifen.

Folgende Einstellungen kann der Engineer vornehmen:

  • Displays
  • User Interface
  • Connections
  • Keyboard Wedge
Admin

Der Administrator hat volle Zugriffsrechte auf die Windows-Oberfläche des Thin-Client. Zusätzlich zu den Möglichkeiten des Betriebsingenieurs kann er Applikationen und Treiber von Drittanbietern auf dem Thin-Client installieren. Er kann das Netzwerk konfigurieren sowie Systemeinstellungen über die Remote HMI-Menü-Oberfläche hinaus vornehmen sowie in die reguläre Windows-Oberfläche als Admin einloggen.

Folgende Einstellungen im Register Settings sind dem Administrator vorbehalten:

  • Maintenance
  • System & Proxy
  • Protection
  • Access Control
  • Export & Import
  • Update

Die Benutzerrollen Admin und Engineer können im Menü Access Control über Passwörter geschützt werden.

Beim ersten Start der Firmware sind die Benutzerrollen deaktiviert und die Firmware startet mit der Benutzerrolle Admin. Der Passwortschutz ist nicht aktiv.

HINWEIS

Zugriffskontrolle über Benutzerrollen "Admin" und "Engineer"

Der Zugriff über die Benutzerrollen Admin und Engineer sollte nur Mitarbeitern gestattet sein, die mit der Administration von Thin-Clients vertraut sind.

Display-Auflösungen 

Für alle Verbindungsarten unterstützt der Thin-Client die Darstellung von nicht nativen Displayauflösungen. Bei nicht nativen Auflösungen entspricht die Video-Ausgabe des Servers nicht der tatsächlichen physikalischen Auflösung des Thin-Client-Displays. Auflösungen ab 640x480 (VGA) bis hin zu 2560x2048 (QSXGA) sind wählbar. Je nach Verbindungstyp und Displayauflösung ist das Darstellungs- und Skalierungsverhalten unterschiedlich.

Die unterstützten HMI-Plattformen stellen jede reguläre Server-Displayauflösung von VGA bis QSXGA korrekt dar. Das Seitenverhältnis wird unter Ausnutzung der maximal möglichen Displayauflösung beibehalten. Die Bedienbarkeit des Thin-Client über den Touchscreen ist auch bei auftretenden schwarzen Rändern sichergestellt.

Anzeige einer RDP-Verbindung

Die Video-Ausgabe des Servers wird standardmäßig mit der nativen Auflösung des Thin-Client gestartet.

Anzeige einer VNC-Verbindung

Die Video-Ausgabe des Servers wird standardmäßig in der maximal möglichen Größe unter Beibehaltung des korrekten Seitenverhältnisses dargestellt. Hierzu wird entweder per Hardware oder per Software skaliert, um die maximal mögliche Bildqualität sicherzustellen.

Server-Auflösungen oberhalb der nativen Thin-Client-Displayauflösung werden vollständig dargestellt. Bei starker Abweichung der Auflösung des Servers von der nativen Auflösung des Thin-Client, können kleine Strukturen nur eingeschränkt erkannt werden. Die Skalierung kann bei Bedarf angepasst werden, so dass das komplette Thin-Client-Display genutzt wird. Dabei kann es zu einer verzerrten Darstellung kommen.

Anzeige einer KVM-over-IP-Verbindung

Die Video-Ausgabe des Servers wird vollständig in der maximal möglichen Größe unter Beibehaltung des korrekten Seitenverhältnisses dargestellt, solange die Server-Auflösung gleich oder unterhalb der nativen Thin-Client-Display-Auflösung liegt. Für die nicht nativen Auflösungen können schwarze horizontale und/oder vertikale Ränder erscheinen.

Bei Server-Auflösungen oberhalb der nativen Thin-Client-Displayauflösung schaltet der Thin-Client in den Panning-Modus. In diesem Fall ist nur ein Teil der Server-Bildausgabe zu sehen. Der Ausschnitt kann bei Anschlagen des Mauszeigers an eine Bildschirmkante verschoben werden.

Bedienoberfläche 

Das System startet in folgendem Bildschirm.

Startbildschirm

Sie haben folgende Möglichkeiten, um das Dashboard zu öffnen:

  • über den Button F8 Menu 
  • durch Drücken der Funktionstaste [F8/Fn] beim ORCA / [P2] bei Getac Tablet
  • durch langes Drücken auf das Tastatur-Icon

Die Funktionstaste [F8] kann im Menü User Interface geändert werden.

Minimiertes Dashboard

Minimiertes Dashboard

1Navigationselement, dieses führt zum erweiterten Dashboard
2Schnellzugriff auf angelegte Remote-Verbindungen
3Schnellzugriff auf Applikationen (verfügbar für Pro-Lizenz, wenn Applikationen installiert und freigeben sind)
4Benutzerrolle, Button öffnet den Anmeldedialog

Das erweiterte Dashboard ist abhängig von der System-Konfiguration.

Dashboard

Dashboard

1Registerleiste
2Systeminformationen
3Basiseinstellungen für das HMI-Bedienterminal
4Status der Ethernet-Verbindung
5Benutzerrolle, Button öffnet den Anmeldedialog
6Schnellzugriff auf Applikationen (verfügbar für Pro-Lizenz, wenn Applikationen installiert und eingerichtet sind)
7Schnellzugriff auf angelegte Remote-Verbindungen
8Hinweise zur Systemsicherheit

Register 

In der Registerleiste sind folgende Funktionen verfügbar:

RegisterBeschreibung
DashboardÜbersicht über Adressbuch, System- und Verbindungsinformationen, Basisfunktionen und aktivierten Apps
Address BookDiagnose und Verwaltung der Remote-Verbindungen
ApplicationsAnzeige und Verwaltung der Applikationen
NetworksAnzeige und Einrichtung der Netzwerk-Adapter
SettingsMenüs zur Anzeige und Einstellung von System-, Sicherheits- und Netzwerkparametern

Informationen 

Die Systeminformationen enthalten folgende Daten:

  • Date & Time Datum und Uhrzeit
  • System Daten zum Thin-Client
  • Free RAM verfügbarer Speicher
  • User aktuelle Benutzerrolle
  • Network 1 Status, IP-Adresse und Geschwindigkeit für Netzwerkadapter 1
  • Network 2 Status, IP-Adresse und Geschwindigkeit für Netzwerkadapter 2

Basiseinstellungen 

Die Basiseinstellungen enthalten Buttons zum Bedienen des Touchscreens. Wenn kein Touchscreen angeschlossen ist, sind die Funktionen ausgegraut.

Basic_Calibrate-Touchscreen_CD8BDD20662B094E32EEF04FDE8E6715.png

Der Button startet die Kalibrierung des Touchscreens. Wenn zwei Touchscreens angeschlossen sind, können Sie jeden Touchscreen separat kalibrieren.

Basic_Backlight_C69005167E36D354CD8C195C6CBFC5D0.png

Der Button passt die Hintergrundbeleuchtung des Displays an.

Basic_Clean-Display_A962563F8940A749B06CA5629C3855E4.png

Der Button sperrt die Touchfunktion des Displays für 30 Sekunden. Dadurch wird das unbeabsichtigte Ausführen von Buttons zum Beispiel während der Reinigung verhindert.

Basic_Touchscreen-Rightclick_85CFDC2F43F9544F985FEE3A1E4E345E.png

Der Button simuliert einen Rechtsklick auf dem Touchscreen, um zum Beispiel das Kontextmenü von Anwendungen aufzurufen.

Status der Ethernet-Verbindung 

Die Anzeige gibt den Status der Ethernet-Verbindung wieder.

Ethernet_ok_686036F03B483272466B6FA0965B343E.png

Ethernet-Adapter ist bereit

Ethernet_nok_3E5FE1F2EFF6EBC1E3C3B92066C9A034.png

Ethernet-Adapter ist nicht bereit

Ethernet_Adresse_nok_C857CC522AF82F09E92E15D91BA8B8FC.png

Adresskonflikt, Ethernet-Adapter ist nicht bereit

Applikationen 

Applikationen können nur mit der Pro-Lizenz der Firmware genutzt werden.

Wenn Anwendungen (Apps) eingerichtet wurden, werden diese als Button angezeigt. Es können mehrere Apps gestartet werden. Der Status der App wird angezeigt.

Dashboard-Apps_E3C3A29E2E6BF1CAABC78ADAE1071DCB.png

AnzeigeBedeutung

App_inaktiv_4B346AE1F30B02C3FF881BF4437F9083.png

inaktive App

App_aktiv-laufend_4C438ECD18CC16488E447CF905F999A5.png

aktive App

App_aktiv_9EB20D0A5DF4764120647353063F6425.png

im Hintergrund geöffnete App

Adressbuch 

Die Remote-Verbindungen sind im Adressbuch wählbar.

Dashboard-Addressbook_7079E70300A6FB6C6716EAA95F9549AA.png

Status der Remote-Verbindung

SymbolBedeutung

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png

verbunden

Sy_Haken-leer_F3BE98F47D75CD0FD7A44D6743717F76.png

nicht verbunden

Sy_Haken-nok_4947AC5D508A6DD83AB175924332F275.png

keine Verbindung möglich

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png Sy_Favorit_CC6C79E6037C0C598263677E52D41827.png

Default, wird beim Start automatisch verbunden

Sy_Haken-ok_Multisession_5CA806285FD7255D4A5CE57745EAB281.png

verbunden, parallele Remote-Verbindung, im Hintergrund aktiv (für Multi-Session-Verbindungen ist eine Pro-Lizenz erforderlich)

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png 

Auto-Reconnect, automatische Wiederverbindung

Bedienelemente 

Elemente zur Navigation

Menue_aufklappen_F42A86D8BD87352727F15A5A217B710D.png

öffnet das erweiterte Dashboard

Menue_zuklappen_EB6C0F31B59754F0017521D26AAFE160.png

minimiert das Dashboard

Gehe_zu_EFF41D19D6F8CD1BBCB9D48DE4A19BB6.png

springt zum Register oder Menü

Bedienelemente

Abhängig vom Menü sind unterschiedliche Bedienelemente verfügbar.

ElementBedeutung

Sy_V6_Schalter_ein_5A72D57984ED411282743BD7E9C5E693.png

Schalter aktiviert

Sy_V6_Schalter_aus_2093766E1CD5223F3D3960D9A10FE807.png

Schalter deaktiviert

Button_Apply_2D967A99B95923E9837CC3C065F85C11.png

Button

Ein ausgegrauter Button steht nicht zur Verfügung

Eingabefeld_252AEA61A1713E4DA75EA7FF53C44976.png

Eingabefeld

Schieberegler_neutral_E6A56B0E90B1F318DAAEF94BBA4FBC21.png

Schieberegler

Checkbox-an_D3E3CD656F1DB9006CC3E8C37D9FD41A.png

Checkbox aktiviert

Checkbox-aus_B76DC67ECD8A1F1D72AB6341D0BBC4A7.png

Checkbox deaktiviert
Virtuelle Tastatur 

Der Thin-Client ist mit einer virtuellen Tastatur ausgestattet, wodurch eine Bedienung ohne weitere Eingabegeräte möglich ist.

Die virtuelle Tastatur besteht aus mehreren Tastaturblöcken. Diese können bei Bedarf ein- und ausgeblendet werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Größenansicht der Tastatur zu verändern. Kontrolliert wird diese Funktionalität über den KEYBOARD Kontrollblock. Die Tastatur kann über folgende Buttons positioniert und eingestellt werden:

Gesamtansicht der virtuellen Tastatur (US-amerikanisches Tastaturlayout)

Gesamtansicht der virtuellen Tastatur (US-amerikanisches Tastaturlayout)

1Erlaubt das freie Positionieren der Tastatur
2Positioniert die Tastatur am unteren Rand
3Schließt die Tastatur
4Öffnet die Tastatur-Eigenschaften
5Blendet die Funktionstasten ein

Die virtuelle Tastatur wird automatisch mit dem Booten des Thin-Client gestartet. Das Icon der virtuellen Tastatur erscheint am oberen Bildrand.

Bei einer aktiven Remote-Verbindung kann das Icon der virtuellen Tastatur an eine beliebige Position verschoben werden. Damit überdeckt die Tastatur nur weniger wichtige Teile der Applikation. Diese Position wird auch bei einer späteren Wiederherstellung der Remote-Verbindung wiederhergestellt. Die virtuelle Tastatur muss nicht erneut positioniert werden.

Tastaturkurzbefehle (Hotkeys)

Über den Touchscreen werden die Steuertasten Ctrl, Alt, Shift, Caps und Windows wie folgt genutzt:

  • Taste wurde berührt, Farbe wechselt Ctrl_Taste_aktiv_43832AB7341354C934A1CF7CBBECA874.png
  • Funktion der Tasten wurde ausgeführt, Farbe wechselt zurück Ctrl_Taste_inaktiv_85638DA80E0D5259589F8480BC8A419D.png

Ohne Remoteverbindung sind alle Steuertastenkombinationen ohne Funktion.

Die Windows-Taste kann in Kombination mit einer weiteren Taste eine Funktion des Windows Betriebssystems nutzen. Bei doppelter Betätigung öffnet sie das Startmenü.

Für die Taste Caps ist auch auf der virtuellen Tastatur eine entsprechende LED vorhanden.

Mauszeiger

Bei KVM-over-IP- und VNC-Verbindungen stellt der Thin-Client zwei verschiedene Mauszeiger dar, die die Position der Maus auf dem Thin-Client oder Host anzeigen.

  • Mauszeiger des Thin-Client: Punkt
  • Mauszeiger des Host: Pfeil

Die Mauszeiger laufen asynchron. Abhängig von der Performance des VNC-Servers können sich Verzögerungen ergeben und der Remote-Zeiger "hinkt" hinterher.

Anmelden 

Das Anmelden ist nur erforderlich, wenn die Benutzerrollen aktiviert sind. Der Operator hat ohne Anmeldung Zugriff auf das System.

Login with password eye.jpg

Durch Klicken auf das Augensysmbol kann das Passwort unsichtbar eingegeben werden. Um das Passwort sichtbar zu machen, muss es gelöscht und erneut eingegeben werden.

info-hmi.png

Im Auslieferungszustand sind die Benutzerrollen deaktiviert und der Admin ist der Standard-Benutzer.

Bei aktivierten Benutzerrollen ist die Eingabe eines Passwortes für die Benutzerrollen Engineer und Admin erforderlich. Der Username wird nicht benötigt.

Benutzer wechseln

  1. Öffnen Sie den User Login.
  2. Geben Sie das Passwort ein.
  3. Bestätigen Sie mit [Login].
    • Das RemoteHMI-Menü öffnet sich.

Remote HMI Device Manager 

Der Remote HMI Device Manager ergänzt die Firmware. Er wird zur zentralen Parametrierung der Firmware und zur Verwaltung der Lizenzen genutzt. Der Zugriff des Device-Managers muss in der Firmware im Menü System & Proxy freigegeben werden. Wenn der Zugriff freigeben ist, können über Templates mehrere Thin-Clients mit gleichen Einstellungen konfiguriert und parametriert werden.

Darüber hinaus kann vom Device-Manager über die Funktion Remote Access auf den Thin-Client zugegriffen werden. Der Remote-Zugriff über VNC muss im Menü System & Proxy freigegeben werden.

Remote HMI Device Manager im Zugriff auf die Firmware eines IBPC

Remote HMI Device Manager im Zugriff auf die Firmware eines IBPC

Bei der Parametrierung der Firmware findet keine „Live-Übertragung“ geänderter Einstellungen statt. Der Benutzer vor Ort kann jede Änderung ablehnen bzw. auf einen anderen Zeitpunkt verschieben.

Schnell-Start 

info-hmi.png

Hinweis zum ersten Start

Die Firmware startet in der Benutzerrolle "Admin". Die Benutzerrollen und der Passwortschutz sind nicht aktiv. Aktivieren Sie nach Abschluss der Konfiguration die Benutzerrollen.

Sie haben folgende Möglichkeiten, um das Dashboard zu öffnen:

  • über den Button F8 Menu 
  • durch Drücken der Funktionstaste [F8/Fn] / [P2]
  • durch langes Drücken auf das Tastatur-Icon

Die Funktionstaste [F8] kann im Menü User Interface geändert werden.

Dashboard öffnen

  1. Öffnen Sie im Startbildschirm das Remote-HMI-Menü.
  2. Springen Sie über Gehe_zu_EFF41D19D6F8CD1BBCB9D48DE4A19BB6.png direkt in das Adressbuch.
  3. Oder öffnen Sie über den Doppelpfeil das erweiterte Dashboard.

Netzwerk-Adapter einrichten 

Bei Auslieferung ist die automatische Adresszuordnung Auto config via DHCP aktiviert.

Netzwerk-Adresse automatisch einrichten

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Prüfen Sie ob Auto config via DHCP aktiviert ist.
  3. Klicken Sie auf Apply, um die automatische Zuordnung durch den DHCP-Server zu starten.
    • IP-Adresse, Gateway und Subnetzmaske sind konfiguriert.

Netzwerk-Adresse manuell einstellen

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Deaktivieren Sie Auto config via DHCP, um die Adresse manuell einzurichten.
  3. Geben Sie unter Local IP address die IP-Adresse des Netzwerk-Adapters ein.
  4. Geben Sie unter Subnet Mask die Subnetzmaske ein.
  5. Wenn der Thin-Client auf ein anderes Netzwerk zugreifen soll, geben Sie unter Gateway die IP-Adresse des Gateway ein.
  6. Klicken Sie auf Apply, um die Änderungen zu übernehmen.
    • IP-Adresse, Gateway und Subnetzmaske sind konfiguriert.

DNS-Server automatisch konfigurieren

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Aktivieren Sie Auto DNS Server Addresses, um die automatische Adresszuordnung zu aktivieren.
  3. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
    • Die IP-Adressen der gefundenen DNS-Server werden eingetragen.

DNS-Server manuell konfigurieren

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Geben Sie unter Primary DNS Server die IP-Adresse des ersten DNS-Servers ein.
  3. Geben Sie unter Secondary DNS Server die IP-Adresse des zweiten DNS-Servers ein.
  4. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.

Remote-Verbindungen einrichten 

Remote Verbindungen einrichten 

Automatischer Logon am Server

Die automatische Anmeldung am Server kann in den Einstellungen der Remote-Verbindung konfiguriert werden. Hierfür müssen Sie den Benutzernamen und das Passwort für den Server kennen.

info-hmi.png

Nur Benutzer, die die Berechtigung haben, remote auf den Server zu zugreifen, können sich am Server anmelden. Prüfen Sie die Berechtigung des Benutzers auf dem Server bzw. der KVM-Box.

Displayposition der Remote-Verbindung

Folgende Darstellungsoptionen sind möglich:

SymbolBezeichnungBedeutung

Anzeige_Vollbild_184F5DB0FAD071A743B6A1AF20E90FE2.png

Full displayzeigt den vollen Bildschirm an

Anzeige_links_8433B919A813E6781EBD8F7EF6946231.png

Left display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen auf der linken Seite an

Anzeige_rechts_6B61780CA582D7D63666411688ED95A4.png

Right display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen auf der rechten Seite an

Anzeige_unten_19F546C4236938661614441E7350982B.png

Upper display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen oben an

Anzeige_oben_144872E4FEE6FBE0805AF24860887A0D.png

Lower display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen unten an

Camera Position- Bottom left Corner.png

Bottom left cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der unteren linken Ecke an

Camera Position- Bottom Right Corner.png

Bottom right cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der unteren rechten Ecke an

Camera Position- Top left Corner.png

Top left cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der oberen linken Ecke an

Camera Position- Top Right Corner.png

Top right cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der oberen rechten Ecke an

Picture in Picture.png

Picture in picture

Skaliert den Bildschirminhalt einer Kamera und zeigt diesen immer im Vordergrund an freier Position an.

Diese Option steht nur für Kameras zur Verfügung.

Verhalten der Firmware bei Verlust der Verbindung

Das Verhalten der Remote-Verbindung bei Neustart oder Verlust der Verbindung kann wie folgt konfiguriert werden:

Auto connect on system startup

Sy_V6_Schalter_ein_5A72D57984ED411282743BD7E9C5E693.png On

Stellt bei Neustart automatisch eine Verbindung her, wird durch das Symbol Sy_Favorit_CC6C79E6037C0C598263677E52D41827.png im Adressbucheintrag angezeigt

 Sy_V6_Schalter_aus_2093766E1CD5223F3D3960D9A10FE807.png Off

Bei Neustart muss der Verbindungsaufbau manuell gestartet werden
Auto reconnect on conncetion loss

Sy_V6_Schalter_ein_5A72D57984ED411282743BD7E9C5E693.png On

Stellt bei Verlust der Verbindung automatisch eine Verbindung her, wird durch das Symbol 

Auto_reconnect.bmp im Adressbuch angezeigt.

Sy_V6_Schalter_aus_2093766E1CD5223F3D3960D9A10FE807.png Off

Bei Verlust der Verbindung muss der Verbindungsaufbau manuell gestartet werden

Für Nutzer der Pro-Lizenz

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Das System erlaubt die parallele Nutzung mehrerer aktiver Remote-Verbindungen (Multi-Session-Verbindungen). Während die eine Remote-Verbindung auf dem Bildschirm angezeigt wird, bleibt die andere Verbindung im Hintergrund aktiv. Im Adressbuch sind die Verbindungen wie folgt gekennzeichnet:

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png im Vordergrund aktive Verbindung

Sy_Haken-ok_Multisession_5CA806285FD7255D4A5CE57745EAB281.png im Hintergrund aktive Verbindung

Die parallele Nutzung mehrerer Remote-Verbindungen wird im Menü Settings unter Connections aktiviert. Siehe auch:

RDP-Verbindung einrichten 

Zur Konfiguration benötigen Sie die IP-Adresse oder den Namen des Servers. Diese sind in den Systemeigenschaften des Servers abgelegt.

info-hmi.png

Der Remote-Zugriff muss für RDP-Verbindungen in den Systemeigenschaften des Servers explizit erlaubt werden. Der Remote-Zugriff muss für den Benutzer konfiguriert sein.

  1. Öffnen Sie das Register Address Book.
  2. Klicken Sie auf + Add.
    Ein neuer Adressbucheintrag wird erzeugt.
  3. Klicken Sie auf Edit.
  4. Wählen Sie in den Connection Settings über das Drop-down-Feld Type "RDP".
  5. Geben Sie unter Name die Bezeichnung für die Verbindung ein.
  6. Tragen Sie unter Server Address die IP-Adresse oder den Namen des Servers ein.
    • HINWEIS:
      Um den automatischen Zugriff auf den verbundenen Server zu gewährleisten, müssen Sie die korrekten Anmeldedaten hinterlegen. Beachten Sie, dass möglicherweise ein Domänenname mit dem Benutzernamen verwendet werden muss.
  7. Geben Sie unter User Name und Password die Anmeldedaten des Servers ein.
  8. Wenn der Aufruf der Remote-Verbindung über die Tastatur möglich sein soll, legen Sie unter Hotkey einen Tastaturkurzbefehl an.
  9. Wählen Sie unter Show on die Anzeigeoption.
  10. Legen Sie die minimale Benutzerrolle für den manuellen Aufbau der Verbindung fest.
    • HINWEIS:
      Hat der Benutzer keine Berechtigung die Verbindung aufzubauen, ist diese im Adressbuch ausgegraut.
  11. Klicken Sie auf Apply, um die Verbindung einzurichten.
    • Die Verbindung wird im Adressbuch angezeigt.

VNC-Verbindung einrichten 

Auf dem Thin-Client ist ein VNC-Client vorinstalliert. Der VNC-Server-Dienst muss auch auf dem Server installiert sein.

Einstellungsmenü des vorinstallierten VNC-Server-Diensts

Um die Verbindung einzurichten, benötigen Sie die IP-Adresse des VNC-Servers und abhängig von der Konfiguration das VNC-Passwort.

Host für die VNC-Verbindung vorbereiten 

Die Vorgehensweise ist abhängig vom VNC-Server-Dienst. Nähere Informationen sind der Hersteller-Dokumentation zum VNC-Server-Dienst zu entnehmen.

HINWEIS

Für den Vorgang sind Administratorrechte erforderlich.

  1. Stellen Sie sicher, dass der Host vom Thin-Client erreicht werden kann. Wenn beide im selben Netzwerk sind, ist das grundsätzlich der Fall.
  2. Stellen Sie sicher, dass der VNC-Server-Dienst auf dem Host installiert und aktiviert ist (siehe VNC-Server-Dienst auf dem Host aktivieren).
  3. Wenn die Netzwerkverbindung über eine Firewall abgesichert ist, müssen Sie die Firewall konfigurieren. Erlauben Sie die Netzwerk-Kommunikation über den Port, auf dem der VNC-Server-Dienst empfangsbereit ist (standardmäßig 5900).
  4. Wenn die Netzwerkverbindung über einen Router abgesichert ist, müssen Sie den Router konfigurieren. Stellen Sie für die Weiterleitung der Netzwerk-Kommunikation jeden konfigurierten Port ein, auf dem der VNC-Server-Dienst empfangsbereit ist (standardmäßig 5900).
  5. Prüfen Sie, ob der VNC-Server-Dienst ordnungsgemäß arbeitet und eingehende Verbindungen akzeptiert.
    • Der Host ist vorbereitet.
Thin-Client vorbereiten 

Die Vorgehensweise ist abhängig vom VNC-Server-Dienst. Nähere Informationen sind der Hersteller-Dokumentation zum VNC-Server-Dienst zu entnehmen.

HINWEIS

Für den Vorgang sind Administratorrechte erforderlich.

  1. Stellen Sie sicher, dass der Thin-Client den Host erreichen kann. Wenn beide im selben Netzwerk sind, ist das grundsätzlich der Fall.
  2. Wenn die VNC-Verbindung des Thin-Client über einen Proxy-Server abgesichert ist, müssen Sie im VNC-Viewer den Proxy-Server angeben.
    • Der Thin-Client ist vorbereitet.
Thin-Client einrichten 
info-hmi.png

Wenn die Port-Nummer des VNC-Servers vom Standardport abweicht, muss die IP-Adresse um die Port-Nummer erweitert werden, zum Beispiel: 192.168.1.23:5901

  1. Öffnen Sie das Register Address Book.
  2. Klicken Sie auf +Add.
    Ein neuer Adressbucheintrag wird erzeugt.
  3. Klicken Sie auf Edit.
  4. Wählen Sie in den Connection Settings über das Drop-down-Feld Type "VNC".
  5. Geben Sie unter Name die Bezeichnung für die Verbindung ein.
  6. Tragen Sie unter Server Address die IP-Adresse des Servers ein.
    • HINWEIS:
      Um den automatischen Zugriff auf den verbundenen Server zu gewährleisten, müssen Sie die korrekten Anmeldedaten hinterlegen.
  7. Geben Sie die Anmeldedaten des Servers ein.
  8. Wenn der Aufruf der Remote-Verbindung über die Tastatur möglich sein soll, legen Sie unter Hotkey einen Tastaturkurzbefehl an.
  9. Wählen Sie unter Show on die Anzeigeoption.
  10. Legen Sie die minimale Benutzerrolle für den manuellen Aufbau der Verbindung fest.
    • HINWEIS:
      Hat der Benutzer keine Berechtigung die Verbindung aufzubauen, ist diese im Adressbuch ausgegraut.
  11. Klicken Sie auf Apply, um die Verbindung einzurichten.
    • Die Verbindung wird im Adressbuch angezeigt.

KVM over IP-Verbindung einrichten 

Für den Verbindungsaufbau ist ein VNC-Server-Dienst erforderlich, dieser läuft auf der KVM-Box.

Um die Verbindung einzurichten, benötigen Sie die IP-Adresse des VNC-Servers und abhängig von der Konfiguration das VNC-Passwort.

  1. Öffnen Sie das Menü Address Book.
  2. Klicken Sie auf +Add.
    Ein neuer Adressbucheintrag wird erzeugt.
  3. Öffnen Sie den Adressbucheintrag.
  4. Wählen Sie in den Connection Settings über das Drop-down-Feld Type "KVM".
  5. Geben Sie im Feld Name die Bezeichnung für die Verbindung ein.
  6. Tragen Sie im Feld Server Address die IP-Adresse der KVM-Box ein.
    GerätetypDefault IP-AddressUsernamePassword
    Digital-Ipeps192.168.1.42adminkein password " "
    Digital-Ipeps+192.168.1.42adminkein password " "
    Infinity-Dual 2112T192.168.1.42adminkein password " "
    5x6 Digital192.168.1.22admintop secret
  7. Geben Sie unter User Name und Password die Anmeldedaten der KVM-Box ein.
  8. Wenn der Aufruf der Remote-Verbindung über die Tastatur möglich sein soll, legen Sie unter Hotkey einen Tastaturkurzbefehl an.
  9. Wählen Sie unter Show on die Anzeigeoption.
  10. Legen Sie die minimale Benutzerrolle für den manuellen Aufbau der Verbindung fest.
    • HINWEIS:
      Hat der Benutzer keine Berechtigung die Verbindung aufzubauen, ist diese im Adressbuch ausgegraut.
  11. Klicken Sie auf Apply, um die Verbindung einzurichten.
    • Die Verbindung wird im Adressbuch angezeigt.

Kameraverbindung einrichten 

Camera settings.jpg

Das Bild zeigt einen Screenshot der Connection Settings Seite der Remote HMI Software. Die folgenden Optionen stehen zur Auswahl:

  • Name: Hier kann der Anwender einer Kamera einen spezifischen Namen zuordnen, um die Identifizierung innerhalb der Software zu vereinfachen.
  • Camera Address: Hier muss der Anwender die IP Adresse, URL oder Anschluss der Kamera eingeben. Dies ist für den Verbindungsaufbau nötig.
  • Username: Zur verbesserten Sicherheit kann hier ein Benutzername mit Berechtigung zum Zugriff auf die Kamera definiert.
  • Camera Profile: Der Anwender kann hier ein Kameraprofil auswählen oder definieren, mit Merkmalen wie z.B. Auflösung, Bildfrequenz oder anderen.
  • Position: Hier wird für die Beobachtung bestimmter Bereiche die Position oder Ausrichtung der Kamera bestimmt.
  • Hotkey: Für eine effizientere Bedienung können hier Hotkeys zum schnellen Zugriff auf die Kameraübertragung oder einzelne Funktionen definiert werden.
  • Password: Dieses Feld ist zur Eingabe eines Passwortes für die Kamera vorgesehen, damit nur autorisierte Anwender Zugriff auf die Übertragung haben.
  • Scaling: Hier kann die Skalierung angepasst werden, damit das Bild korrekt auf dem Display des HMI erscheint.

Öffnen des Web Browsers im Kioskmodus 

WebConnection (002).jpg

Diese Option ermöglicht das Öffnen des Webbrowsers im Kioskmodus. Durch Eingabe der Internetadresse öffnet sich ein Browserfenster über den gesamten Bildschirm. Die Verbindung wird durch Eingabe des Verbindungsnamens oder der URL hergestellt. Es kann immer nur eine Verbindung genutzt werden.

Remote-Verbindung testen 

Sie können die Remote-Verbindung im Adressbuch testen.

Remote-Verbindung starten

  • Schließen Sie die Einstellungsmaske der Remote-Verbindung.
  • Klicken Sie in der Liste auf die Remote-Verbindung, die Sie testen wollen.
  • Wenn Sie einen Tastaturkurzbefehl konfiguriert haben, prüfen Sie, ob die Remote-Verbindung auch über die Tastatur startet.
    Wenn eine Verbindung aufgebaut wurde, wechselt das Symbol zu Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png.

Remote-Verbindung startet nicht

Wenn keine Verbindung aufgebaut werden konnte, wechselt das Symbol zu Sy_Haken-nok_4947AC5D508A6DD83AB175924332F275.png. Das System gibt eine Fehlermeldung aus.

  • Prüfen Sie, ob Sie alle Einstellungen korrekt eingegeben haben.

Wenn der Host verfügbar ist, grenzen Sie das Problem über folgende Prüfungen ein:

RDP-Verbindung prüfen

  1. Prüfen Sie in den Systemeinstellungen des Servers, ob eine RDP-Verbindung erlaubt ist.
  2. Prüfen Sie, ob der Thin-Client als Benutzer am Server angelegt ist und die notwendigen Zugriffrechte hat.

VNC-Verbindung prüfen

  1. Prüfen Sie, ob der VNC-Server-Dienst richtig konfiguriert ist.
  2. Prüfen Sie, ob die Port-Nummer korrekt angeben ist.

KVM-over-IP-Verbindung prüfen

  1. Prüfen Sie die Konfiguration der KVM-Box.
  2. Prüfen Sie, ob die Port-Nummer korrekt angeben ist.

Benutzerrollen aktivieren 

Benutzerrollen aktivieren

  1. Öffnen Sie das Menü Access Control.
  2. Aktivieren Sie unter Main die 3-stufige Zugriffskontrolle.
  3. Aktivieren Sie Limit Operator access to Dashboard, um die Registerleiste im Dashboard für den Operator auszublenden.
    Für den Operator sind nur noch die Daten im Dashboard sichtbar.
  4. Geben Sie unter Login Passwords unterschiedliche Passwörter für die Benutzerrollen "Engineer" und "Admin" ein.
  5. Wiederholen Sie die Passworteingabe. Wenn die Passwörter falsch sind, gibt das System eine Fehlermeldung aus.
  6. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
    • Die Benutzer "Engineer" und "Admin" müssen sich mit ihrem Passwort anmelden.

Weitere Möglichkeiten zur Konfiguration 

Protection

In diesem Menü können Sie die Firewall, den Virenschutz, den UWF-Filter aktivieren und die Nutzung von USB-Geräten blockieren. Siehe auch:

Display

In diesem Menü können Sie die Darstellung auf dem Display anpassen oder einen Bildschirmschoner aktivieren. Siehe auch:

Für Nutzer der Pro-Lizenz

Damit Benutzer die Anwendungen auf dem Thin-Client nutzen können, müssen Sie die Anwendungen installieren und im Register Applications einen Link hinzufügen. Siehe auch:

Erste Schritte für den Operator 

Startmenü 

Das System startet in folgendem Bildschirm.

Startbildschirm_C9E16EF5B0BAE3AAFD366A6605CBDE7C.png

Dashboard öffnen

  1. Klicken Sie im Startbildschirm auf den Button F8 Menu, drücken Sie die Funktionstaste [F8/Fn] / [P2] oder drücken Sie für mehrere Sekunden auf das Tastatur-Icon.
    Das minimierte Dashboard öffnet sich.

Dashboard_zusammengefasst__A39EBFEC760780B90BAFE14831B521F8.png

Elemente zur Navigation

Menue_aufklappen_F42A86D8BD87352727F15A5A217B710D.png

öffnet das erweiterte Dashboard

Menue_zuklappen_EB6C0F31B59754F0017521D26AAFE160.png

minimiert das Dashboard

Gehe_zu_EFF41D19D6F8CD1BBCB9D48DE4A19BB6.png

springt zum Register oder Menü

Virtuelle Tastatur nutzen 

  • Berühren Sie das Tastaturicon, um die Tastatur zu öffnen.
    Wenn das Konfigurationsmenü aktiv ist, wird das Tastaturicon oberhalb der Menüleiste angezeigt.
    Wenn eine Remote-Verbindung aktiv ist, wird das Tastaturicon am oberen rechten Bildrand angezeigt.

Virtual-keyboard-start_F1BDEB04BB667082E8C3D711142B40FB.png

Icon der virtuellen Tastatur verschieben

  • Bewegen Sie den Mauszeiger auf das Tastaturicon.
  • Berühren Sie mit der linken Maustaste das Tastaturicon und halten Sie es für einige Sekunden, bis der Cursor die Ansicht für die Objektverschiebung annimmt.
Das Tastaturicon in der Ansicht Objektverschiebung

Das Tastaturicon in der Ansicht Objektverschiebung

  • Verschieben Sie das Tastaturicon an die gewünschte Stelle.
  • Die Position der Tastatur wird gespeichert. Beim nächsten Start der Remote-Verbindung wird die Tastatur dort positioniert.

Virtual-keyboard-verschoben_607BEC8CFC484660E937EC5E3F1CA856.png

Tastatur-Eigenschaften anpassen

  • Berühren Sie das Tastaturicon, um die Tastatur zu öffnen.
  • Berühren Sie die Taste virtuelle_tastatur_aufrufen_3cc875560b1ce8dedacd33b9dca7c603.jpeg.
    Die Tastatur-Einstellung öffnet sich. Sie haben folgende Optionen:

Tastatureinstellungen.png

1Zeigt die Tastatur ohne Steuerzeichen an
2Zeigt die Tastatur zur Cursorsteuerung und Positionierung sowie die Sondertasten an
3Öffnet die Handschrifterkennung
4Zeigt die Tastatur mit allen Steuerzeichen an
5Öffnet die Spracheinstellungen für die Tastatur
info-hmi.png

Die Windows-Taste kann in Kombination mit einer weiteren Taste eine Funktion des Windows Betriebssystems nutzen. Bei doppelter Betätigung öffnet sie das Startmenü.

Steuertasten Shift, Ctrl, Alt und Windows nutzen

  • Berühren Sie zuerst die Steuertaste.
    Die Taste wechselt die Farbe.
  • Berühren Sie die nächste Taste der Tastenkombination.

Steuertasten_38F778D91E9552C75CE667DFE2E59BB3.png

  • Wenn die Tastenkombination vollständig ist, wird die Funktion ausgeführt und die Farbe wechselt zurück.

Feststelltaste (Caps) nutzen

  1. Berühren Sie zuerst die Feststelltaste.
    Die Farbe wechselt und bleibt erhalten.
  2. Berühren Sie die nächste Taste der Tastenkombination.
  3. Berühren Sie die Feststelltaste erneut, um die Taste zu deaktivieren.
    • Die Farbe der Feststelltaste wechselt zurück.
Aktivieren der Feststelltaste

Aktivieren der Feststelltaste

Deaktivieren der Feststelltaste

Deaktivieren der Feststelltaste

Remote-Verbindung starten 

Die Remote-Verbindungen sind im Adressbuch wählbar.

Dashboard-Addressbook_7079E70300A6FB6C6716EAA95F9549AA.png

Status der Remote-Verbindung

SymbolBedeutung

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png

verbunden

Sy_Haken-leer_F3BE98F47D75CD0FD7A44D6743717F76.png

nicht verbunden

Sy_Haken-nok_4947AC5D508A6DD83AB175924332F275.png

keine Verbindung möglich

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png Sy_Favorit_CC6C79E6037C0C598263677E52D41827.png

Default, wird beim Start automatisch verbunden

Sy_Haken-ok_Multisession_5CA806285FD7255D4A5CE57745EAB281.png

verbunden, parallele Remote-Verbindung, im Hintergrund aktiv (für Multi-Session-Verbindungen ist eine Pro-Lizenz erforderlich)

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png 

Auto-Reconnect, automatische Wiederverbindung

Remote-Verbindung starten / wechseln

  1. Klicken Sie im Dashboard auf die Remote-Verbindung, die Sie aktivieren wollen.
  2. Wenn im Address Book eine Tastaturkombination oder Funktionstaste angegeben ist, können Sie die Remote-Verbindung auch über die Tastatur starten.
    Wenn eine Verbindung aufgebaut wurde, wechselt das Symbol zu Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png. Die vorher aktive Remote-Verbindung wird deaktiviert.
info-hmi.png

Wenn ein Eingabefenster für den Benutzernamen und das Passwort erscheint, müssen Sie beides eingeben, um auf den Server zugreifen zu können. Den Benutzernamen und das Passwort erhalten Sie von Ihrem Netzwerk-Administrator.

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Wenn die parallele Nutzung mehrerer Remote-Verbindungen aktiviert ist, können Sie zwischen den verbundenen PCs wechseln. Beide Verbindungen bleiben bestehen.

Mehrere Remote-Verbindungen parallel nutzen

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Pro-Lizenz erforderlich.
  1. Klicken Sie im Dashboard auf die Remote-Verbindung, die Sie zusätzlich aktivieren wollen.
  2. Wenn im Address Book eine Tastenkombination oder Funktionstaste angegeben ist, können Sie die Remote-Verbindung auch über die Tastatur starten.
    Wenn die Verbindung zum anderen PC aufgebaut wurde, werden die Verbindungen wie folgt angezeigt:
    Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png im Vordergrund aktive Verbindung
    Sy_Haken-ok_Multisession_5CA806285FD7255D4A5CE57745EAB281.png im Hintergrund aktive Verbindung
    Adressbuch-Multi-Session-Verbindung_515185F0CC0F90E6CCD24D8C2E66BCD4.png
  3. Klicken Sie auf die gewünschte Verbindung, um die Ansicht zu wechseln.
    • Beide Verbindungen bleiben bestehen.

Remote-Verbindung startet nicht

Wenn keine Verbindung aufgebaut werden konnte, wechselt das Symbol zu Sy_Haken-nok_4947AC5D508A6DD83AB175924332F275.png. Das System gibt eine Fehlermeldung aus. Merken Sie sich den Inhalt der Meldung, diese hilft bei der Fehlerbehebung.

  • Informieren Sie einen Admin oder einen Engineer, um die Verbindungsprobleme zu beheben.
  • Geben Sie den Inhalt der Fehlermeldung an diesen weiter.

Settings im Dashboard nutzen 

Basic_Calibrate-Touchscreen_CD8BDD20662B094E32EEF04FDE8E6715.png

Der Button startet die Kalibrierung des Touchscreens. Wenn zwei Touchscreens angeschlossen sind, können Sie jeden Touchscreen separat kalibrieren.

Basic_Backlight_C69005167E36D354CD8C195C6CBFC5D0.png

Der Button passt die Hintergrundbeleuchtung des Displays an.

Basic_Clean-Display_A962563F8940A749B06CA5629C3855E4.png

Der Button sperrt die Touchfunktion des Displays für 30 Sekunden. Dadurch wird das unbeabsichtigte Ausführen von Buttons zum Beispiel während der Reinigung verhindert.

Basic_Touchscreen-Rightclick_85CFDC2F43F9544F985FEE3A1E4E345E.png

Der Button simuliert einen Rechtsklick auf dem Touchscreen, um zum Beispiel das Kontextmenü von Anwendungen aufzurufen.

wireless_networks.bmp

Der Button baut eine Netzwerkverbindung über einen Wireless Router auf.

Touchscreen kalibrieren 

Die Kalibrierung erfolgt über definierte Kalibrierungspunkte (oben links, Mitte links, unten links, oben Mitte, Mitte Mitte, unten Mitte, oben rechts, Mitte rechts, unten rechts). Diese werden während der Kalibrierung nacheinander angezeigt.

Einen Touchscreen kalibrieren

  1. Tippen Sie auf Calibrate Touchscreen um das Kalibrieren zu starten.
    Die Anzeige wird einfarbig und der erste Kalibrierungspunkt wird angezeigt.
Touchkalibrierung-V7-marker.jpg

  1. Tippen Sie auf den Kalibrierungspunkt und halten Sie diesen gedrückt, bis die Markierung die Farbe von blau auf rot und zurück auf blau gewechselt hat (visuelles Feedback).
    Der nächste Kalibrierungspunkt wird angezeigt.
  2. Wiederholen Sie den ersten Schritt für jeden Kalibrierungspunkt. Achten Sie darauf, die Punkte exakt zu treffen.
    Wenn der letzte Kalibrierungspunkt gewählt wurde, erscheint folgende Anzeige:
    Please touch the button above to confirm correct calibration.
Touchkalibrierung-V7-confirm.jpg


  1. Bestätigen Sie die Kalibrierung mit Confirm.
    • Wenn der Touchscreen kalibriert ist, kehrt die Anzeige zum RemoteHMI-Menü zurück.
info-hmi.png

Wenn die Kalibrierung nicht korrekt ausgeführt wurde, ist eine Bestätigung der Kalibrierung nicht möglich. Der Vorgang startet automatisch nach 10 Sekunden.

Wenn zwei Touchscreens angeschlossen sind, ist der Button zweigeteilt. Sie können jeden Touchscreen separat kalibrieren.

  1. Die linke Hälfte des Buttons Calibrate Touchscreen 1 startet das Kalibrieren des ersten Touchscreens.
  2. Die rechte Hälfte des Buttons Calibrate Touchscreen 2 startet das Kalibrieren des zweiten Touchscreens.

Helligkeit des Displays anpassen 

info-hmi.png

Um die Lebensdauer der Hintergrundbeleuchtung zu erhöhen, empfehlen wir die Funktion Backlight Auto Dimming zu aktivieren (siehe Display-Einstellungen).

  • Tippen Sie auf +, um die Helligkeit des Displays zu erhöhen.
  • Tippen Sie auf -, um die Helligkeit des Displays zu verringern.

Kontextmenü am Touchscreen öffnen 

Eine kurze Berührung des Touchscreens simuliert die linke Maustaste. Wenn Sie das Kontextmenü von Anwendungen öffnen wollen, müssen Sie den Rechtsklick simulieren.

Basic_Touchscreen-Rightclick_2_CF3D617AA63D62BAA5325CBDAE11FF69.png

Basic_Touchscreen-Rightclick_85CFDC2F43F9544F985FEE3A1E4E345E.png

Rechtsklick deaktiviertRechtsklick aktiviert

Kontextmenü einer Anwendung aufrufen

  1. Tippen Sie auf Touchscreen Rightclick, um die Funktionen der rechten Maustaste zu aktivieren.
  2. Legen Sie den Finger oder Stift auf die Stelle, an der Sie „rechtsklicken“ wollen. Es erscheint ein Kreis um den Berührungspunkt.
  3. Halten Sie den Finger oder Stift auf dem Touchscreen, bis sich der Kreis schließt.
  4. Lassen Sie den Finger oder Stift los, sobald sich der Kreis geschlossen hat.
    • Das Kontextmenü öffnet sich.

Wenn sich kein Kontextmenü öffnet, ist in dem angeklickten Bereich kein Kontextmenü verfügbar.

Wenn Sie den Finger oder Stift loslassen, bevor sich der Kreis geschlossen hat, wird der Rechtsklick abgebrochen.

Touchscreen reinigen 

  • Tippen Sie auf Clean Display, um die Touchfunktionen für 30 Sekunden zu sperren.
  • Reinigen Sie den Touchscreen.

Applikationen starten 

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Pro-Lizenz erforderlich.

Applikationen können nur mit der Pro-Lizenz der Firmware genutzt werden.

Wenn Anwendungen (Apps) eingerichtet wurden, werden diese als Button angezeigt. Es können mehrere Apps gestartet werden. Der Status der App wird angezeigt.

Dashboard-Apps_E3C3A29E2E6BF1CAABC78ADAE1071DCB.png

AnzeigeBedeutung

App_inaktiv_4B346AE1F30B02C3FF881BF4437F9083.png

inaktive App

App_aktiv-laufend_4C438ECD18CC16488E447CF905F999A5.png

aktive App

App_aktiv_9EB20D0A5DF4764120647353063F6425.png

im Hintergrund geöffnete App

App aufrufen

  1. Klicken Sie im Dashboard auf die gewünschte App.
  2. Wenn im Button eine Tastaturkombination oder Funktionstaste angegeben ist, können Sie die App auch über die Tastatur starten.
    • Die App wird gestartet.
info-hmi.png

Wenn Sie keinen Zugriff auf die App haben, wenden Sie sich an den Administrator.

Status der Ethernet-Verbindung aufrufen 

Status der Ethernet-Verbindung aufrufen

  1. Öffnen Sie das Dashboard.
  2. Klicken Sie in der unteren Leiste auf den Button der Ethernet-Verbindung.
    Ethernet_ok_686036F03B483272466B6FA0965B343E.png
    Die Status-Informationen werden angezeigt.
  3. Oder öffnen Sie über Menue_zuklappen_EB6C0F31B59754F0017521D26AAFE160.png das erweiterte Dashboard.
    Alle Informationen zum System werden in der rechten Hälfte angezeigt.

Multi-Display nutzen 

Wenn zwei Displays am Thin-Client angeschlossen sind, sind folgende Darstellungen möglich:

  • Auf beiden Displays werden die gleichen Inhalte dargestellt.
  • Auf beiden Displays werden unterschiedliche Inhalte dargestellt. Die Darstellung des Hauptdisplays wird durch das zweite Display erweitert.

Adressbuch 

Im Register Address Book können Sie konfigurierte Remote-Verbindungen aufrufen, verwalten oder neue Remote-Verbindungen erstellen.

Optionen im Adressbuch 

Das Register Address Book listet alle angelegten Remote-Verbindungen auf.

Addressbook---Engineer_0F7FC834726DD95891F6ED18ACAB4957.png

info-hmi.png

Wenn eine Verbindung im Adressbuch ausgegraut ist, hat der Benutzer keine Berechtigung die Verbindung zu wählen.

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Die parallele Nutzung mehrerer Remote-Verbindungen (Multi-Session-Verbindung) ist nur mit der PRO-Lizenz möglich und muss im Menü Connections aktiviert werden.

Wenn die parallele Nutzung mehrerer Remote-Verbindungen aktiviert ist, werden die Verbindungen wie folgt angezeigt:

Adressbuch-Multi-Session-Verbindung_515185F0CC0F90E6CCD24D8C2E66BCD4.png

Status der Remote-Verbindung

SymbolBedeutung

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png

verbunden

Sy_Haken-leer_F3BE98F47D75CD0FD7A44D6743717F76.png

nicht verbunden

Sy_Haken-nok_4947AC5D508A6DD83AB175924332F275.png

keine Verbindung möglich

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png Sy_Favorit_CC6C79E6037C0C598263677E52D41827.png

Default, wird beim Start automatisch verbunden

Sy_Haken-ok_Multisession_5CA806285FD7255D4A5CE57745EAB281.png

verbunden, parallele Remote-Verbindung, im Hintergrund aktiv (für Multi-Session-Verbindungen ist eine Pro-Lizenz erforderlich)

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png 

Auto-Reconnect, automatische Wiederverbindung

Navigationselemente

Liste_aufklappen_AD1D1257B3C47E4219D83BD89D13A697.png

öffnet einen Eintrag in der Liste

Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png

schließt einen Eintrag in der Liste

Funktionen im Adressbuch

Die Bearbeitungsmöglichkeiten und Buttons sind abhängig vom Untermenü.

Button_Add+_5F7645CFCBAA4D3538691935D6A57F80.png

HinzufügenFügt einen neuen Eintrag hinzu

Button_Clear_all_19006FA4B6BD50A283FE7A4BC2E7A417.png

Alles löschenLöscht alle Einträge in der Liste

Button_Edit_865A2A385EA40433C4EB2387E5F39467.png

BearbeitenÖffnet den markierten Eintrag zum Bearbeiten

Button_Copy_86D8DD78D432A287CD59911CB00E3AE3.png

KopierenKopiert den markierten Eintrag und öffnet die Kopie zum Bearbeiten

Button_Delete_D64909E02E2EBD7ED26AACF55067B328.png

LöschenLöscht den markierten Eintrag

Button_Manage_616567E5E5D3DCB2074587CAD488F755.png

VerwaltenSpringt in die Listenebene zurück

Button_Apply_2D967A99B95923E9837CC3C065F85C11.png

AnwendenÜbernimmt die Eingaben

Button_Revert_B8827E1DAB347D4D98D5B9A3B73992F7.png

RückgängigVerwirft die Eingaben

Button_Pfeil-hoch_C0717F8F17C474319CF0E3D6BE79829B.png

Nach obenVerschiebt den markierten Eintrag in der Liste nach oben

Button_Pfeil-runter_B25EEC5B5EC266EA392769508A080C30.png

nach untenVerschiebt den markierten Eintrag in der Liste nach unten

Button_Edit_Profile_622A945CAF3CB80D1C31258A6C21A1B0.png

Profil bearbeitenÖffnet den Dialog zum Ändern des Remote-Profils

Tastaturkurzbefehl für den Aufruf von Remote-Verbindungen

Die Remote-Verbindung kann über die Tastatur gewählt werden, wenn ein Tastaturkurzbefehl unter Hotkey angelegt ist. Es können drei Tasten belegt werden.

Erste TasteZweite TasteDritte Taste
[Shift][Ctrl]none
[Ctrl][Alt][F1] ... [F12]

Die Ctrl-Taste darf nicht doppelt gewählt werden.

Remote Verbindungen einrichten 

Automatischer Logon am Server

Die automatische Anmeldung am Server kann in den Einstellungen der Remote-Verbindung konfiguriert werden. Hierfür müssen Sie den Benutzernamen und das Passwort für den Server kennen.

info-hmi.png

Nur Benutzer, die die Berechtigung haben, remote auf den Server zu zugreifen, können sich am Server anmelden. Prüfen Sie die Berechtigung des Benutzers auf dem Server bzw. der KVM-Box.

Displayposition der Remote-Verbindung

Folgende Darstellungsoptionen sind möglich:

SymbolBezeichnungBedeutung

Anzeige_Vollbild_184F5DB0FAD071A743B6A1AF20E90FE2.png

Full displayzeigt den vollen Bildschirm an

Anzeige_links_8433B919A813E6781EBD8F7EF6946231.png

Left display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen auf der linken Seite an

Anzeige_rechts_6B61780CA582D7D63666411688ED95A4.png

Right display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen auf der rechten Seite an

Anzeige_unten_19F546C4236938661614441E7350982B.png

Upper display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen oben an

Anzeige_oben_144872E4FEE6FBE0805AF24860887A0D.png

Lower display halfSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen unten an

Camera Position- Bottom left Corner.png

Bottom left cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der unteren linken Ecke an

Camera Position- Bottom Right Corner.png

Bottom right cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der unteren rechten Ecke an

Camera Position- Top left Corner.png

Top left cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der oberen linken Ecke an

Camera Position- Top Right Corner.png

Top right cornerSkaliert den Remote-Bildschirminhalt und zeigt diesen in der oberen rechten Ecke an

Picture in Picture.png

Picture in picture

Skaliert den Bildschirminhalt einer Kamera und zeigt diesen immer im Vordergrund an freier Position an.

Diese Option steht nur für Kameras zur Verfügung.

Verhalten der Firmware bei Verlust der Verbindung

Das Verhalten der Remote-Verbindung bei Neustart oder Verlust der Verbindung kann wie folgt konfiguriert werden:

Auto connect on system startup

Sy_V6_Schalter_ein_5A72D57984ED411282743BD7E9C5E693.png On

Stellt bei Neustart automatisch eine Verbindung her, wird durch das Symbol Sy_Favorit_CC6C79E6037C0C598263677E52D41827.png im Adressbucheintrag angezeigt

 Sy_V6_Schalter_aus_2093766E1CD5223F3D3960D9A10FE807.png Off

Bei Neustart muss der Verbindungsaufbau manuell gestartet werden
Auto reconnect on conncetion loss

Sy_V6_Schalter_ein_5A72D57984ED411282743BD7E9C5E693.png On

Stellt bei Verlust der Verbindung automatisch eine Verbindung her, wird durch das Symbol 

Auto_reconnect.bmp im Adressbuch angezeigt.

Sy_V6_Schalter_aus_2093766E1CD5223F3D3960D9A10FE807.png Off

Bei Verlust der Verbindung muss der Verbindungsaufbau manuell gestartet werden

Für Nutzer der Pro-Lizenz

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Das System erlaubt die parallele Nutzung mehrerer aktiver Remote-Verbindungen (Multi-Session-Verbindungen). Während die eine Remote-Verbindung auf dem Bildschirm angezeigt wird, bleibt die andere Verbindung im Hintergrund aktiv. Im Adressbuch sind die Verbindungen wie folgt gekennzeichnet:

Sy_Haken-ok_2023D6BD3BD56DAE2AD5246AD1CC85A3.png im Vordergrund aktive Verbindung

Sy_Haken-ok_Multisession_5CA806285FD7255D4A5CE57745EAB281.png im Hintergrund aktive Verbindung

Die parallele Nutzung mehrerer Remote-Verbindungen wird im Menü Settings unter Connections aktiviert. Siehe auch:

RDP-Verbindung einrichten 

Zur Konfiguration benötigen Sie die IP-Adresse oder den Namen des Servers. Diese sind in den Systemeigenschaften des Servers abgelegt.

info-hmi.png

Der Remote-Zugriff muss für RDP-Verbindungen in den Systemeigenschaften des Servers explizit erlaubt werden. Der Remote-Zugriff muss für den Benutzer konfiguriert sein.

  1. Öffnen Sie das Register Address Book.
  2. Klicken Sie auf + Add.
    Ein neuer Adressbucheintrag wird erzeugt.
  3. Klicken Sie auf Edit.
  4. Wählen Sie in den Connection Settings über das Drop-down-Feld Type "RDP".
  5. Geben Sie unter Name die Bezeichnung für die Verbindung ein.
  6. Tragen Sie unter Server Address die IP-Adresse oder den Namen des Servers ein.
    • HINWEIS:
      Um den automatischen Zugriff auf den verbundenen Server zu gewährleisten, müssen Sie die korrekten Anmeldedaten hinterlegen. Beachten Sie, dass möglicherweise ein Domänenname mit dem Benutzernamen verwendet werden muss.
  7. Geben Sie unter User Name und Password die Anmeldedaten des Servers ein.
  8. Wenn der Aufruf der Remote-Verbindung über die Tastatur möglich sein soll, legen Sie unter Hotkey einen Tastaturkurzbefehl an.
  9. Wählen Sie unter Show on die Anzeigeoption.
  10. Legen Sie die minimale Benutzerrolle für den manuellen Aufbau der Verbindung fest.
    • HINWEIS:
      Hat der Benutzer keine Berechtigung die Verbindung aufzubauen, ist diese im Adressbuch ausgegraut.
  11. Klicken Sie auf Apply, um die Verbindung einzurichten.
    • Die Verbindung wird im Adressbuch angezeigt.

VNC-Verbindung einrichten 

Auf dem Thin-Client ist ein VNC-Client vorinstalliert. Der VNC-Server-Dienst muss auch auf dem Server installiert sein. Die Installation erfordert Administrator-Rechte auf dem Host-PC und dem Server.

Um die Verbindung einzurichten, benötigen Sie die IP-Adresse des VNC-Servers und abhängig von der Konfiguration das VNC-Passwort.

info-hmi.png

Wenn die Port-Nummer des VNC-Servers vom Standardport abweicht, muss die IP-Adresse um die Port-Nummer erweitert werden, zum Beispiel: 192.168.1.23:5901

  1. Öffnen Sie das Register Address Book.
  2. Klicken Sie auf +Add.
    Ein neuer Adressbucheintrag wird erzeugt.
  3. Klicken Sie auf Edit.
  4. Wählen Sie in den Connection Settings über das Drop-down-Feld Type "VNC".
  5. Geben Sie unter Name die Bezeichnung für die Verbindung ein.
  6. Tragen Sie unter Server Address die IP-Adresse des Servers ein.
    • HINWEIS:
      Um den automatischen Zugriff auf den verbundenen Server zu gewährleisten, müssen Sie die korrekten Anmeldedaten hinterlegen.
  7. Geben Sie die Anmeldedaten des Servers ein.
  8. Wenn der Aufruf der Remote-Verbindung über die Tastatur möglich sein soll, legen Sie unter Hotkey einen Tastaturkurzbefehl an.
  9. Wählen Sie unter Show on die Anzeigeoption.
  10. Legen Sie die minimale Benutzerrolle für den manuellen Aufbau der Verbindung fest.
    • HINWEIS:
      Hat der Benutzer keine Berechtigung die Verbindung aufzubauen, ist diese im Adressbuch ausgegraut.
  11. Klicken Sie auf Apply, um die Verbindung einzurichten.
    • Die Verbindung wird im Adressbuch angezeigt.

Host für die VNC-Verbindung vorbereiten 

Die Vorgehensweise ist abhängig vom VNC-Server-Dienst. Nähere Informationen sind der Hersteller-Dokumentation zum VNC-Server-Dienst zu entnehmen.

HINWEIS

Für den Vorgang sind Administratorrechte erforderlich.

  1. Stellen Sie sicher, dass der Host vom Thin-Client erreicht werden kann. Wenn beide im selben Netzwerk sind, ist das grundsätzlich der Fall.
  2. Stellen Sie sicher, dass der VNC-Server-Dienst auf dem Host installiert und aktiviert ist (siehe VNC-Server-Dienst auf dem Host aktivieren).
  3. Wenn die Netzwerkverbindung über eine Firewall abgesichert ist, müssen Sie die Firewall konfigurieren. Erlauben Sie die Netzwerk-Kommunikation über den Port, auf dem der VNC-Server-Dienst empfangsbereit ist (standardmäßig 5900).
  4. Wenn die Netzwerkverbindung über einen Router abgesichert ist, müssen Sie den Router konfigurieren. Stellen Sie für die Weiterleitung der Netzwerk-Kommunikation jeden konfigurierten Port ein, auf dem der VNC-Server-Dienst empfangsbereit ist (standardmäßig 5900).
  5. Prüfen Sie, ob der VNC-Server-Dienst ordnungsgemäß arbeitet und eingehende Verbindungen akzeptiert.
    • Der Host ist vorbereitet.

Thin-Client für die VNC-Verbindung vorbereiten 

Die Vorgehensweise ist abhängig vom VNC-Server-Dienst. Nähere Informationen sind der Hersteller-Dokumentation zum VNC-Server-Dienst zu entnehmen.

HINWEIS

Für den Vorgang sind Administratorrechte erforderlich.

  1. Stellen Sie sicher, dass der Thin-Client den Host erreichen kann. Wenn beide im selben Netzwerk sind, ist das grundsätzlich der Fall.
  2. Wenn die VNC-Verbindung des Thin-Client über einen Proxy-Server abgesichert ist, müssen Sie im VNC-Viewer den Proxy-Server angeben.
    • Der Thin-Client ist vorbereitet.

Remote-Verbindung testen 

Remote-Verbindung startet nicht

Wenn keine Verbindung aufgebaut werden konnte, wechselt das Symbol zu Sy_Haken-nok_4947AC5D508A6DD83AB175924332F275.png. Das System gibt eine Fehlermeldung aus.

  • Prüfen Sie, ob Sie alle Einstellungen korrekt eingegeben haben.

Wenn der Host verfügbar ist, grenzen Sie das Problem über folgende Prüfungen ein:

RDP-Verbindung prüfen

  1. Prüfen Sie in den Systemeinstellungen des Servers, ob eine RDP-Verbindung erlaubt ist.
  2. Prüfen Sie, ob der Thin-Client als Benutzer am Server angelegt ist und die notwendigen Zugriffrechte hat.

VNC-Verbindung prüfen

  1. Prüfen Sie, ob der VNC-Server-Dienst richtig konfiguriert ist.
  2. Prüfen Sie, ob die Port-Nummer korrekt angeben ist.

KVM-over-IP-Verbindung prüfen

  1. Prüfen Sie die Konfiguration der KVM-Box.
  2. Prüfen Sie, ob die Port-Nummer korrekt angeben ist.

Remote-Verbindungen verwalten 

Navigationselemente

Liste_aufklappen_AD1D1257B3C47E4219D83BD89D13A697.png

öffnet einen Eintrag in der Liste

Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png

schließt einen Eintrag in der Liste
info-hmi.png

Um die Einstellungen bearbeiten zu können, darf die Verbindung nicht aktiv sein.

Verbindung in der Liste verschieben

  1. Öffnen Sie in den Eintrag im Register Address Book mit Liste_aufklappen_AD1D1257B3C47E4219D83BD89D13A697.png.
  2. Klicken Sie auf ↑, um den Eintrag in der Liste nach oben zu verschieben.
  3. Klicken Sie auf ↓, um den Eintrag in der Liste nach unten zu verschieben.
    • Die Verbindung wird in der Liste verschoben.

Einstellungen der Verbindung ändern

  1. Deaktivieren Sie die Verbindung im Register Address Book.
  2. Öffnen Sie den Eintrag.
  3. Klicken Sie auf Edit, um die Einstellungen zu bearbeiten.
  4. Ändern Sie die gewünschten Einstellungen.
  5. Klicken Sie auf Apply, um die Änderungen zu übernehmen.
    Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.
  6. Klicken Sie auf Manage, um die Liste zu bearbeiten.
    Mit [Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png] schließen Sie den Eintrag und kehren zur Liste zurück.

Verbindung löschen

  1. Deaktivieren Sie die Verbindung im Register Address Book.
  2. Öffnen Sie die Verbindung.
  3. Klicken Sie auf Delete, um die Verbindung zu löschen.
  4. Bestätigen Sie die Sicherheitsmeldung.
    • Die Verbindung wird gelöscht.

Verbindung kopieren

  1. Deaktivieren Sie die Verbindung im Register Address Book.
  2. Öffnen Sie den Eintrag.
  3. Klicken Sie auf Copy, um die Einstellungen zu kopieren.
    Eine neuer Eintrag wird erzeugt.
  4. Öffnen Sie den Eintrag und ändern Sie die notwendigen Einstellungen.
  5. Klicken Sie auf Apply, um die Änderungen zu übernehmen.
    Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.
  6. Klicken Sie auf Manage, um die Liste zu bearbeiten.
    Mit [Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png] schließen Sie den Eintrag und kehren zur Liste zurück.

App-Verwaltung 

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Pro-Lizenz erforderlich.

Im Register Applications können Sie Links zu Windows Tools und Anwendungen, Antivirensoftware oder EXE-Anwendungen wie Citrix Receiver hinzufügen und verwalten. Über verschiedene Einstellungen können Sie das Aussehen und Verhalten der App konfigurieren und den Zugriff über die Benutzerrollen regeln.

Bevor Sie eine Anwendung hinzufügen, muss sie auf dem Thin-Client installiert werden. Der Thin-Client muss die Systemvoraussetzungen für die App erfüllen.

Optionen im Register Applications 

Das Register Applications listet alle verfügbaren Apps auf.

Applications-No-Admin_19DBB99558FD70E727EFAA97B37E8F52.png

info-hmi.png
Wenn ein Eintrag in der Liste ausgegraut ist, hat der Benutzer keine Berechtigung, den Eintrag zu wählen.

Symbole in der App-Liste

Sie können das Icon, dass in der App-Liste angezeigt wird, frei wählen. Um den Nutzern die Bedienung zu erleichtern, wird empfohlen, gängige Symbole zu verwenden.

 Symbole

Iconleiste-ergänzt.png

Auswahl von Icons, geben die Art Anwendung wieder

Benutzerrollen_Engineer-Admin_50CEAD7E25E885015A1C8D2AA387A2DE.png

Engineer, Admin: Gibt an, wer die App starten darf.
Wenn kein Symbol angezeigt wird, sind alle Benutzerrollen berechtigt die App zu starten.

Sy_Favorit_CC6C79E6037C0C598263677E52D41827.png

Default, wird beim Start automatisch verbunden

Funktionen im Register Applications

Die Bearbeitungsmöglichkeiten und Buttons sind abhängig vom Untermenü.

Button_Add+_5F7645CFCBAA4D3538691935D6A57F80.png

HinzufügenFügt einen neuen Eintrag hinzu

Button_Clear_all_19006FA4B6BD50A283FE7A4BC2E7A417.png

Alles löschenLöscht alle Einträge in der Liste

Button_Edit_865A2A385EA40433C4EB2387E5F39467.png

BearbeitenÖffnet den markierten Eintrag zum Bearbeiten

Button_Copy_86D8DD78D432A287CD59911CB00E3AE3.png

KopierenKopiert den markierten Eintrag und öffnet die Kopie zum Bearbeiten

Button_Delete_D64909E02E2EBD7ED26AACF55067B328.png

LöschenLöscht den markierten Eintrag

Button_Manage_616567E5E5D3DCB2074587CAD488F755.png

VerwaltenSpringt in die Listenebene zurück

Button_Apply_2D967A99B95923E9837CC3C065F85C11.png

AnwendenÜbernimmt die Eingaben

Button_Revert_B8827E1DAB347D4D98D5B9A3B73992F7.png

RückgängigVerwirft die Eingaben

Button_Pfeil-hoch_C0717F8F17C474319CF0E3D6BE79829B.png

Nach obenVerschiebt den markierten Eintrag in der Liste nach oben

Button_Pfeil-runter_B25EEC5B5EC266EA392769508A080C30.png

nach untenVerschiebt den markierten Eintrag in der Liste nach unten

Button_Terminate_0107AEBA8B4C5DE99EDC5ECE75E91B21.png

TerminierenErzwingt das Beendet einer geöffneten Anwendung mit möglichem Datenverlust

Button_Select-File_57381DDA29141C95A0C3E1258A9B0AF9.png

Datei wählenÖffnet das Auswahl-Fenster für ausführbare Dateien

Navigationselemente

Liste_aufklappen_AD1D1257B3C47E4219D83BD89D13A697.png

öffnet einen Eintrag in der Liste

Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png

schließt einen Eintrag in der Liste

Tastaturkurzbefehl für den Aufruf von Anwendungen

Die Anwendung kann über die Tastatur gewählt werden, wenn ein Tastaturkurzbefehl unter Hotkey angelegt ist. Es können drei Tasten belegt werden.

Erste TasteZweite TasteDritte Taste
[Shift][Ctrl]none
[Ctrl][Alt][F1] ... [F12]

Die Ctrl-Taste darf nicht doppelt gewählt werden.

info-hmi.png

Jeder Tastaturkurzbefehl (Hotkey) kann nur einmal vergeben werden.

Kommandozeilenparameter

Sie können für jede App einen Kommandozeilenparameter definieren, um anwendungsspezifische Parameter zu übergeben.

Beispiel:

Im Browser ruft der Parametereintrag -k www.stahl.de die Internetseite www.stahl.de im Kiosk-Modus auf.

info-hmi.png

Die zulässigen Kommandozeilenparameter können Sie der Beschreibung der jeweiligen Anwendung entnehmen.

Ausführungsstufe - Application privilege level

StufeBedeutung
Run as standard userStartet die Anwendung mit Standard-Rechten
Run as administrator userStartet die Anwendung mit Administrator-Rechten
Name und Passwort des Admin-Accounts können im Menü System & Proxy hinterlegt werden.
Run elevatedStartet die Anwendung mit erweiterten Administrator-Rechten
Name und Passwort des Admin-Accounts können im Menü System & Proxy hinterlegt werden.

Apps hinzufügen 

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Pro-Lizenz erforderlich.

HINWEIS

Kompatibilität mit Software von Drittanbietern

Die Firmware ist qualifiziert für Software, die mit den unterstützten HMI-Geräten ausgeliefert wird. Für die Funktionalität von Software anderer Anbieter übernimmt R. STAHL HMI Systems GmbH keine Garantie. Stellen Sie die Kompatibilität der Software anderer Anbieter vor der Installation sicher.

Systemvoraussetzung und Lauffähigkeit der Anwendung prüfen

  1. Stellen Sie sicher, dass die Anwendung kompatibel ist.
  2. Prüfen Sie, ob die Systemvoraussetzungen erfüllt sind.
  3. Prüfen Sie, ob die Anwendung auf dem Thin-Client installiert werden kann. Dies erfolgt im Admin-Account.
  4. Prüfen Sie, ob die Anwendung einwandfrei funktioniert.
    • Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, ist die Anwendung kompatibel und lauffähig.

Anwendung hinzufügen

  1. Öffnen Sie das Register Applications.
  2. Klicken Sie auf +Add.
    Eine neuer Eintrag wird erzeugt.
  3. Öffnen Sie in den Eintrag.
  4. Wählen Sie unter Icon über das Drop-down-Feld ein passendes Symbol.
  5. Aktivieren Sie Autostart, wenn die Anwendung automatisch starten soll.
  6. Geben Sie unter Name die Bezeichnung für die Anwendung ein.
  7. Wenn der Aufruf der Remote-Verbindung über die Tastatur möglich sein soll, legen Sie unter Hotkey einen Tastaturkurzbefehl an.
  8. Geben Sie im Feld Path den Dateipfad ein oder öffnen Sie mit dem Button Select File den Windows Explorer, um das Programm zu suchen. Wählen Sie die Programmdatei aus und bestätigen Sie den Dialog mit Open.
  9. Wenn Sie anwendungsspezifische Parameter übergeben wollen, geben Sie unter Parameters einen Kommandozeilen-Parameter ein. Informationen zu den möglichen Parametern finden Sie im Handbuch der Anwendung.
  10. Stellen Sie unter Application privilege level ein, wie die Anwendung gestartet werden soll.
  11. Aktivieren Sie Close RemoteHMI menu on app start, wenn die Firmware beim Start der Anwendung geschlossen werden soll.
    • HINWEIS:
      Wenn das Ausführen der Anwendung Administrator- oder erweiterte Rechte erfordert, können Sie die Anmeldedaten für das Administrator-Konto unter Use predefined admin login credentials hinterlegen. Dadurch müssen die Anmeldedaten beim Start der App nicht eingegeben werden.
  12. Aktivieren Sie Use predefined admin login credentials, wenn die Anwendung über die Anmeldedaten des Thin-Client geöffnet werden soll. Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein.
  13. Legen Sie unter Min user role required to start app manually die minimale Benutzerrolle für den Start der Anwendung fest.
    • HINWEIS:
      Wenn der Benutzer keine Berechtigung hat, die Anwendung manuell zu starten, ist diese im Register Applications ausgegraut.
  14. Klicken Sie auf Apply, um die Eingaben zu übernehmen.
    Die Anwendung wird im Dashboard und im Register Applications angezeigt.
  15. Klicken Sie auf Manage, um die App in der Liste zu verschieben.
    Mit [Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png] schließen Sie den Eintrag und kehren zur Liste zurück.
  16. Prüfen Sie, ob sich die App bei Klick auf den Eintrag korrekt öffnet.

Apps verwalten 

Navigationselemente

Liste_aufklappen_AD1D1257B3C47E4219D83BD89D13A697.png

öffnet einen Eintrag in der Liste

Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png

schließt einen Eintrag in der Liste

Anwendung in der Liste verschieben

  1. Öffnen Sie im Register Applications den gewünschten Eintrag mit [Liste_aufklappen_AD1D1257B3C47E4219D83BD89D13A697.png].
  2. Klicken Sie auf ↑, um den Eintrag in der Liste nach oben zu verschieben.
  3. Klicken Sie auf ↓, um den Eintrag in der Liste nach unten zu verschieben.

Einstellungen der Anwendung ändern

  1. Öffnen Sie im Register Applications den gewünschten Eintrag.
  2. Klicken Sie auf Edit, um die Einstellungen zu bearbeiten.
  3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
  4. Klicken Sie auf Apply, um die Änderungen zu übernehmen.
    Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.
  5. Klicken Sie auf Manage, um die Liste zu bearbeiten.

Anwendung kopieren

  1. Prüfen Sie die Kompatibilität und Lauffähigkeit der Anwendung, bevor Sie einen Link zu einer neuen Anwendung erstellen (siehe Apps hinzufügen).
  2. Öffnen Sie das Menü Applications.
  3. Öffnen Sie in den gewünschten Eintrag.
  4. Klicken Sie auf Copy, um die Einstellungen der Anwendung zu kopieren.
    Eine neuer Eintrag wird erzeugt.
  5. Klicken Sie auf Select File und wählen Sie im Windows Explorer das Programm aus.
  6. Öffnen Sie den Eintrag und ändern Sie die Einstellungen wie unter Apps hinzufügen beschrieben.
  7. Klicken Sie auf Apply, um die Änderungen anzuwenden.
    Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.
  8. Klicken Sie auf Manage, um die App in der Liste zu verschieben.
    Mit [Liste_zuklappen_5A01E4A806DDB2E172E973B7DDA6FC1A.png] schließen Sie den Eintrag und kehren zur Liste zurück.

Anwendung beenden

info-hmi.png

Grundsätzlich sollten Sie Anwendungen regulär beenden, um Datenverlust zu vermeiden. Wenn sich eine Anwendung nicht über den normalen Weg beenden lässt, können Sie das Terminieren erzwingen.

  1. Öffnen Sie im Register Applications den gewünschten Eintrag.
  2. Klicken Sie auf Terminate, um das Beenden der Anwendung zu erzwingen.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsmeldung.
    • Die Anwendung wird beendet.

Link zur Anwendung löschen

info-hmi.png

Über den Button Delete wird nur der Link zur Anwendung gelöscht, die Anwendung aber nicht deinstalliert.
Das Programm können Sie nur in der Windows-Oberfläche deinstallieren.

  1. Öffnen Sie im Register Applications den gewünschten Eintrag.
  2. Klicken Sie auf Delete, um den Link zu löschen.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsmeldung.
    • Der Link zur App wird gelöscht.

Netzwerk 

Im Register Networks können Sie den Thin-Client für die Teilnahme im Netzwerk konfigurieren.

Die Anzahl und Bezeichnung der verfügbaren Ethernet-Adapter sind abhängig von der Hardware des Thin-Client.

Optionen im Register Networks 

HINWEIS

IT-Netzwerk-Kenntnisse erforderlich

Einstellungen auf der Windows-Netzwerkebene können einen Einfluss auf das gesamte Netzwerk haben. Verwenden Sie den Button Advanced nur, wenn Sie sich mit den Windows-Netzwerkeinstellungen auskennen. Ist das nicht der Fall, bitten Sie Ihren Netzwerk-Administrator um Hilfe.

Networks_10x15_4A8728AABD8974B15D9358BAA3706D12.png

Buttons im Register Networks

Button_Advanced_C21D26DE20005CFFA0C7283870311B2B.png

Erweiterte FunktionenÖffnet die Windows-Netzwerkeinstellungen

Button_Apply_2D967A99B95923E9837CC3C065F85C11.png

AnwendenÜbernimmt die Eingaben

Button_Revert_B8827E1DAB347D4D98D5B9A3B73992F7.png

RückgängigVerwirft die Eingaben

Button_Teaming_B7F6F11399A04DC62BD26FBBC73F9BB3.png

Team erstellen/entfernenÖffnet den Dialog zur Teaming-Funktion

Button_Renew-IP-Settings_3C3194E239E2C40BC78686358947F3A8.png

IP-Einstellungen erneuernFordert die Erneuerung der IP-Konfiguration beim DHCP-Server an

Adapter Informationen 

Der Bereich Adapter listet Informationen zum ausgewählten Ethernet-Adapter auf.

NameName des Ethernet-Adapters
MACMAC-Adresse des Ethernet Adapters
DriverVersion des Adapter-Treibers
SpeedGeschwindigkeit der Ethernet-Verbindung
StatusStatus der Ethernet-Verbindung

Über DHCP 

Dynamic Host Configuration Protocol - DHCP

Die Adresszuordnung mit DHCP funktioniert nach dem Client-Server-Prinzip. Der Client fordert die IP-Adresskonfiguration von einem DHCP-Server an, der die angeforderten Daten in seiner Datenbank nachschlägt.

Der DHCP-Server kann dem Thin-Client folgende Einstellungen zuweisen:

  • IP-Adresse
  • Subnetzmaske
  • Standard-Gateway
  • DNS-Server-Adresse

Auto config via DHCP

Bei der automatischen Zuordnung schickt der Client seine Adressanfrage an alle Netzwerkteilnehmer. Der DHCP-Server antwortet mit einem Daten-Paket, das neben einer möglichen, freien IP-Adresse und der MAC-Adresse des Clients auch die Subnetzmaske sowie die IP-Adresse und ID des Servers enthält. Der Client entnimmt der Antwort die benötigten Daten und informiert den DHCP-Server. Der Server bestätigt die TCP/IP-Parameter und sendet zusätzliche Informationen zum Beispiel den DNS-Server an den Client zurück. Die automatisch vergebene Adresse speichert der DHCP-Server zusammen mit der MAC-Adresse in der Datenbank. Diese Zuordnung bleibt dauerhaft bestehen.

Weiterführende Themen:

Über DNS 

Domain Name System - DNS

DNS ist ein Dienst, der Domain-Namen in numerische Adressen auflöst. Grundlage des DNS ist ein Verzeichnissystem, das den Namensraum (Domain-Name-Space) verwaltet. Wenn eine neue Domain zum Beispiel im Internet erstellt wird, speichert ein DNS-Server den Domain-Namen und die zugehörige IP-Adresse. Diese Datenbank nutzt er, um eingehende Anfragen zum Domain-Name-Space zu beantworten.

Mit Hilfe der Firmware können zwei DNS-Server adressiert werden.

Auto DNS Server Addresses

Über diese Funktion kann ein DNS-Server automatisch adressiert werden, wenn zum Beispiel die IP-Adresse der DNS-Servers nicht bekannt ist.

Weiterführende Themen:

Netzwerk-Adapter einrichten 

Bei Auslieferung ist die automatische Adresszuordnung Auto config via DHCP aktiviert.

Netzwerk-Adresse automatisch einrichten

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Prüfen Sie ob Auto config via DHCP aktiviert ist.
  3. Klicken Sie auf Apply, um die automatische Zuordnung durch den DHCP-Server zu starten.
    • IP-Adresse, Gateway und Subnetzmaske sind konfiguriert.

Netzwerk-Adresse manuell einstellen

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Deaktivieren Sie Auto config via DHCP, um die Adresse manuell einzurichten.
  3. Geben Sie unter Local IP address die IP-Adresse des Netzwerk-Adapters ein.
  4. Geben Sie unter Subnet Mask die Subnetzmaske ein.
  5. Wenn der Thin-Client auf ein anderes Netzwerk zugreifen soll, geben Sie unter Gateway die IP-Adresse des Gateway ein.
  6. Klicken Sie auf Apply, um die Änderungen zu übernehmen.
    • IP-Adresse, Gateway und Subnetzmaske sind konfiguriert.

DNS-Server manuell konfigurieren

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Geben Sie unter Primary DNS Server die IP-Adresse des ersten DNS-Servers ein.
  3. Geben Sie unter Secondary DNS Server die IP-Adresse des zweiten DNS-Servers ein.
  4. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.

Teaming-Funktion 

Durch das Teaming können Sie:

  • Die Ethernet-Adapter im Team als Stand-by-Adapter verwenden, um eine Redundanz zu realisieren und die Ausfallsicherheit zu erhöhen.
  • Die Geschwindigkeit der Ethernet-Adapter zusammenfassen, um die Leistung zu erhöhen.

Die Teaming-Funktion fügt mehrere physikalische Netzwerkverbindungen zu einem virtuellen "Netzwerk Interface Controller" (NIC) zusammen.

HINWEIS

Funktion "Teaming"

Teaming ist eine erweiterte Funktion für die Serverumgebung. Mit Teaming können viele physikalische Adapter zu einem Team zusammengefasst werden, das über Funktionen zum Lastenausgleich und Ausfallsicherheit verfügt.

HINWEIS

IT-Netzwerk-Kenntnisse erforderlich

Die Einstellung erfolgt auf der Systemebene über das "Realtek - Ethernet Diagnostic Utility". Führen Sie die Funktion nur aus:

  • Wenn Sie sich mit virtuellen Netzwerkkarten auskennen
  • Wenn beide Adapter einwandfrei funktionieren

Team erstellen

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Klicken Sie auf + Create/Remove Team.
    Es öffnet sich das Teaming-Fenster, das alle notwendigen Schritte auflistet.
  3. Warten Sie, bis sich das Fenster "Realtek Diagnostic Utility" öffnet. Das kann bis zu 30 Sekunden dauern.
  4. Markieren Sie im linken Ausschnitt den gewünschten "PCIe Controller".
  5. Wählen Sie im mittleren Ausschnitt "Teaming".
  6. Wählen Sie im rechten Ausschnitt "Create Team".
    Das Fenster "Create Team" öffnet sich.
  7. Geben Sie eine Bezeichnung für das Team ein, diese erscheint später in der Liste der Ethernet-Adapter.
    • HINWEIS:
      Sie können nur eine der folgenden Funktionen aktivieren:
      "Fast/Giga EtherChannel"
      "Link Aggregation / LACP"
  8. Aktivieren Sie "Fast/Giga EtherChannel", um bei Ausfall des ersten Adapters auf den zweiten Adapter umzuschalten.
  9. Aktivieren Sie "Link Aggregation / LACP", um die Bandbreite durch die gleichzeitige Nutzung beider Adapter zu erhöhen.
  10. Wählen Sie die physikalischen Netzwerkadapter aus, die Sie zu einem Team zusammenfassen wollen.
  11. Bestätigen Sie die Eingabe mit "OK".
    Der neue virtuelle Adapter wird im Fenster "Realtek Diagnostic Utility" im linken Ausschnitt angezeigt.
  12. Markieren Sie das Team und prüfen Sie die Einstellungen im rechten Abschnitt.
  13. Schließen Sie das Fenster "Realtek Diagnostic Utility".
  14. Kehren Sie zur Firmware zurück und führen Sie einen Neustart aus.
    • Der virtuelle Adapter wird im Register Networks angezeigt.

Team entfernen

  1. Öffnen Sie das Register Networks.
  2. Klicken Sie auf + Create/Remove Team.
    Es öffnet sich das Teaming-Fenster, das alle notwendigen Schritte auflistet.
  3. Warten Sie, bis sich das Fenster "Realtek Diagnostic Utility" öffnet. Das kann bis zu 30 Sekunden dauern.
  4. Markieren Sie im linken Ausschnitt den virtuellen Adapter.
  5. Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie "Remove".
  6. Bestätigen Sie die Warnmeldung mit "OK".
    Der virtuelle Adapter ist entfernt.
  7. Kehren Sie zur Firmware zurück und führen Sie einen Neustart aus.
    • Der virtuelle Adapter wird aus dem Register Networks entfernt.

Settings 

Das Register Settings enthält verschiedene Funktionen zur Konfiguration der Firmware durch den Engineer oder Admin.

Optionen im Register Settings 

Settings_CF3A33250A1426040EB29760646EF372.png

Das Register Settings enthält folgende Menüs:

MenüInhaltBearbeitung durch
Information

Aktuelle Daten, Einstellungen und Konfigurationen des Systems

Je nach Geräteplattform unterscheiden sich die Menüeinträge.

Maintenance

Funktionen, die zur Wartung des Thin-Client notwendig sind, erlaubt das Hinzufügen von Software und Treibern von Drittanbietern

Aktivierung der Pro-Lizenz und von Windows LTSB

Admin
System & ProxyEinstellungen zu Gerätenamen (im Netzwerk) und Proxy-ServerEngineer / Admin
ProtectionEinstellungen zur SystemsicherheitEngineer / Admin
DisplaysEinstellungen für bis zu 6 DisplaysEngineer / Admin
User InterfaceVerhalten des RemoteHMI-MenüsAdmin
Access ControlEinrichtung der geschützten BenutzerrollenAdmin
ConnectionsEinstellungen der VerbindungsoptionenEngineer / Admin
Keyboard WedgeEinstellung der COM-Schnittstellen für externe Scanner oder LesegeräteEngineer / Admin
Export & ImportFunktionen zum Export und Import der GerätekonfigurationEngineer / Admin
UpdatesAktualisierung der FirmwareAdmin
Legal NoticeInformation zu den Lizenzbestimmungen der auf dem Thin-Client verwendeten Software

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Systeminformationen anzeigen 

Das Menü Information listet die aktuellen Daten, Einstellungen und Konfigurationen des System auf. Je nach Geräteplattform unterscheiden sich die Menüeinträge.

MenüInhalt
MainAnzeige der wesentlichen Systeminformationen, OS-Image und Firmware-Version
SystemInformationen zu Hardware und Betriebssystem
Die Anzeige variiert abhängig vom Gerätetyp
NetworkInformationen zu Computername und Adressen des Proxy-Servers, des Geräts und Gateways
Remote AccessAngaben zum Status der Remote-Verbindungen
ProtectionAktuelle Einstellungen zur Systemsicherheit
ComponentsAnzeige von Komponenten
Serial NumbersAnzeige von Seriennummern des HMI, Electronic Box und der Display Box

Maintenance 

Im Menü Maintenance können Sie Arbeiten auf der Windows Systemebene ausführen.

Funktionen im Menü Maintenance

Main
Maintain SystemSystem wartenErlaubt das Einloggen in das Administrator-Konto mit regulärer Windows Oberfläche
Restart SystemSystem neu startenFührt einen Neustart aus
Shutdown SystemSystem herunterfahrenFährt das System herunter
Reset all SettingsAlle Einstellungen zurücksetzenSetzt alle Einstellungen auf die Werkseinstellungen zurück
Device
Add/Pair DeviceGerät hinzufügen / koppelnÖffnet die Windows-Systemsteuerung, um Peripherie-Geräte hinzuzufügen oder Bluetooth-Geräte mit dem Thin-Client zu koppeln
Adjust Pointing DeviceMouse anpassenÖffnet die Systemeigenschaften der Mouse am Thin-Client
Event Log
View Event LogEvent Log öffnenÖffnet den Event-Log-Viewer des Thin-Client
Pro Edition License Activation
Activate Pro LicensePro Lizenz aktivierenAktiviert die Pro-Einzellizenz online (Internet-Zugang des Thin-Client erforderlich)
Apply Pro LicensePro Lizenz übernehmenAktiviert die Pro-Einzellizenz offline (PC/Endgerät mit Internet-Zugang erforderlich)
Windows Activation (nur sichtbar, wenn Windows LTSB nicht aktiviert ist)
Activate over InternetÜbers Internet aktivierenAktiviert Windows LTSB (Internet-Zugang des Thin-Client erforderlich)
Activate by phonePer Telefon aktivierenÖffnet den Telefon-Dialog zur Aktivierung von Windows LTSB

In den Admin-Account der Windows-Oberfläche wechseln 

Sie können eine Systemwartung im Administrator-Konto und z.B. die Installation von Applikationen auf dem Thin-Client durchführen.

HINWEIS

IT-Netzwerk-Kenntnisse erforderlich

Einstellungen auf der Systemebene können zu einem Ausfall des Geräts führen. Wechseln Sie nur auf die Systemebene, wenn Sie sich mit den erweiterten Einstellungen auskennen. Ist das nicht der Fall, bitten Sie Ihren Netzwerk-Administrator um Hilfe.

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Klicken Sie im Bereich Main auf Maintain System.
    Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Yes.
    Das System wechselt zum Anmeldebildschirm und erlaubt das Einloggen in das Administrator-Konto der regulären Windows-Oberfläche.
  4. Führen Sie die notwendigen Änderungen am System durch.
    • In der Regel ist ein Neustart erforderlich, um die Änderungen zu übernehmen.

System neu starten 

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Klicken Sie im Bereich Main auf Restart System.
    Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Yes.
    • Das System startet neu.

System herunterfahren 

Für bestimmte Änderungen in der Firmware ist ein Neustart des Thin-Clients erforderlich.

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Klicken Sie im Bereich Main auf Shutdown System.
    Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Yes.
    • Das System fährt herunter.

Advanced Startup 

"Advanced Startup" ist ein spezielles Menü, das erweiterte Optionen zur Fehlerbehebung und Wartung des Betriebssystems bietet. Es ermöglicht, verschiedene Tools und Modi zu verwenden, um Probleme zu beheben, Diagnosen durchzuführen oder das System zu konfigurieren. Hier sind die Hauptfunktionen und Optionen, die über "Advanced Startup" zugänglich sind:

1. Zugriff auf erweiterte Reparatur- und Wiederherstellungsoptionen

  • Systemwiederherstellung: Setzt das System auf einen vorherigen Wiederherstellungspunkt zurück, ohne persönliche Dateien zu löschen.
  • Systemabbild-Wiederherstellung: Stellt das System von einem zuvor erstellten Abbild (Backup) wieder her.

2. Problembehandlung (Troubleshoot)

  • Einstellungen zurücksetzen: Ermöglicht das Zurücksetzen von Windows auf die Werkseinstellungen, mit oder ohne Beibehaltung persönlicher Dateien.
  • Eingabeaufforderung: Öffnet eine Befehlszeile für erweiterte Diagnosen und Reparaturen.
  • Startreparatur: Behebt häufige Probleme, die den Start von Windows verhindern.
  • Start-Einstellungen ändern: Ermöglicht das Booten im abgesicherten Modus oder das Deaktivieren erweiterter Treiberoptionen.

3. Boot-Optionen

  • Boot-Manager anzeigen: Wähle zwischen verschiedenen installierten Betriebssystemen.
  • Start von einem anderen Gerät: Ermöglicht das Booten von einer CD/DVD, einem USB-Stick oder über das Netzwerk.

4. Treiber und Einstellungen anpassen

  • Deaktivierung der Treibersignaturprüfung: Nützlich für die Installation nicht signierter Treiber.
  • Deaktivierung erzwungener Neustarts bei Fehlern: Ermöglicht das Anzeigen von Bluescreen-Fehlern (BSOD).

5. UEFI/BIOS-Optionen

  • UEFI-Firmware-Einstellungen: Erlaubt den Zugriff auf BIOS-/UEFI-Einstellungen, z.B. zum Aktivieren von Secure Boot oder Ändern der Boot-Reihenfolge.

Einstellungen zurücksetzen 

Sie können die Einstellungen der Firmware auf den Auslieferungszustand zurücksetzen.

Ein Reset bedeutet:

  • Löschen der Adressbuch-Einträge
  • Löschen der Applikationsliste
  • Zurücksetzen der Netzwerk-Konfiguration auf "automatisch"

Nicht geändert werden:

  • Tastatur-Layout
  • Windows Text- und Elementgröße
  • Computer Name

Sie können die Adressbuch-Einträge, die Applikationsliste und Netzwerkeinstellungen über einen Export separat speichern. Über einen Import können Sie intakte Einstellungen wieder laden (siehe Import und Export).

HINWEIS

IT-Netzwerk-Kenntnisse erforderlich

Führen Sie den Reset nur durch, wenn Sie sich mit der Konfiguration des Thin-Cient auskennen.

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Klicken Sie im Bereich Main auf Reset all Settings.
    Es erscheint eine Sicherheitsabfrage.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Yes.
    • Das System wird auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt.

Peripherie-Gerät koppeln oder hinzufügen 

In diesem Dialog können Sie Peripherie-Geräte, wie USB- oder Bluetooth-Geräte koppeln oder hinzufügen.

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Schließen Sie das neue Gerät am Thin-Client an.
  3. Klicken Sie im Bereich Device auf Add/Pair Device.
    Das System wechselt auf die Systemebene zum Fenster Control Panel/Hardware and Sound/Devices and Printers.
  4. Fügen Sie ein neues Gerät über Add a device hinzu.
  5. Der Systemdialog zum Hinzufügen eines Geräts startet.
  6. Wählen Sie den Gerätetyp aus.
  7. Folgen Sie den Anweisungen im Systemdialog.
  8. Nach der Installation der Gerätetreiber und der Konfiguration des Geräts, können Sie das Gerät nutzen.
  9. Testen Sie, ob das Gerät einwandfrei funktioniert.

Event Log aufrufen 

Liste der Ereignisse öffnen

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Klicken Sie im Bereich Event Log auf View Event Log.
    Das System wechselt auf die Systemebene zum "Event Viewer".
info-hmi.png

Die Auflistung der letzten Ereignisse kann einige Zeit beanspruchen. Warten Sie, bis sich die Liste aufgebaut hat.

Event_Viewer_3B396584D827AB9F2F3F4D68D4D67C76.png

  • Der Liste können Sie alle Ereignisse entnehmen.

Pro-Lizenz aktivieren 

info-hmi.png

Der UWF-Filter muss deaktiviert sein, um den Vorgang ausführen zu können.

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Wenn der Thin-Client einen Internet-Zugang hat, können Sie die Pro-Lizenz Online aus der Firmware heraus aktivieren.
Im anderen Fall müssen Sie den Aktivierungscode auf der Internetseite remotehmi-licensing.stahl.de anfordern.

Lizenz Online über einen Internet-Zugang aktivieren

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Stellen Sie sicher, dass der Thin-Client Zugang zum Internet hat.
  3. Wählen Sie im Bereich Pro Edition License Activation die Funktion Online.
  4. Geben Sie unter Product key den erhaltenen Lizenzschlüssel ein.
  5. Geben Sie unter Company Name den Firmennamen ein.
  6. Geben Sie unter Name den Namen des Lizenznehmers ein.
  7. Geben Sie unter Email Address die E-Mailadresse des Lizenznehmers ein.
  8. Klicken Sie auf Activate Pro License.
    Das System gibt eine Meldung aus.
    Wenn die Aktivierung erfolgreich war, wird der Bereich Pro Edition License Activation ausgeblendet.

Lizenz Offline aktivieren

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Zur Aktivierung der Lizenz benötigen Sie die Installations-ID des Geräts und den Produktschlüssel (Lizenzschlüssel). Zusätzlich wird ein Gerät mit Internet-Zugang benötigt.
  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Wählen Sie im Bereich Pro Edition License Activation die Funktion Offline.
  3. Öffnen Sie im Browser folgende Internetseite remotehmi-licensing.stahl.de.
  4. Wählen Sie die Seite License Activation.
  5. Füllen Sie das Formular aus und fordern Sie den Aktivierungscode an.Pro-Linzenz_Formular_4C8CDC88D108D4591F7083FC9677853F.png
    • HINWEIS:
      Sie erhalten den Aktivierungscode automatisch per E-Mail adressiert an die im Formular angegebene E-Mailadresse. Dies kann bis zu 5 Minuten dauern. Wenn Sie keine E-Mail erhalten, sehen Sie im Spam-Ordner nach.
  6. Geben Sie im Menü Maintenance unter Product key den Produktschlüssel und unter Activation Code den erhaltenen Aktivierungscode ein.
  7. Klicken Sie auf Apply Pro License.
    Das System gibt eine Meldung aus.
    Wenn die Aktivierung erfolgreich war, wird der Bereich Pro Edition License Activation ausgeblendet.

Windows aktivieren 

info-hmi.png

Der UWF-Filter muss deaktiviert sein, um den Vorgang ausführen zu können.

Das Betriebssystem Windows 10 IoT Enterprise LTSC ist bei Auslieferung bereits aktiviert. Wenn zum Beispiel nach dem Wiederherstellen des Systems Windows 10 IoT Enterprise LTSC deaktiviert ist, können Sie es per Telefon oder über einen Internet-Zugang aktivieren. Ein Systemdialog leitet Sie durch die telefonische Aktivierung.

Betriebssystem per Telefon aktivieren

info-hmi.png
Die Aktivierung erfolgt über den telefonischen Service-Dienst von Microsoft.
  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Klicken Sie im Bereich Windows Activation auf Activate by phone.
    Der Systemdialog zur Windows Aktivierung startet.
  3. Wählen Sie im Fenster Select your country or region das gewünschte Land oder die Region aus.
  4. Klicken Sie auf Next, um ins Fenster Call and provide your installation ID zu wechseln.
  5. Wählen Sie die angegebene Telefonnummer und folgen Sie den Anweisungen im Telefondialog.
  6. Klicken Sie auf Next, um ins Fenster Enter your confirmation ID zu wechseln.
  7. Geben Sie die Bestätigungs-ID ein.
  8. Klicken Sie auf Activate Windows, um das Betriebssystem zu aktivieren.
    Windows_Aktivieren_ID_54DE4B507265EC1499A927B665686FE6.png
    Das System gibt eine Meldung aus.
    Wenn die Aktivierung erfolgreich war, wird der Bereich Windows Activation ausgeblendet.
    • Im Menü Information wird unter System das aktivierte Betriebssystem aufgeführt.

Betriebssystem über einen Internet-Zugang aktivieren

info-hmi.png

Der Thin-Client benötigt einen Internet-Zugang.

  1. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  2. Klicken Sie im Bereich Windows Activation auf Activate over Internet.
    Der Vorgang kann bis zu einer Minute dauern.
  3. Warten Sie bis das System eine Meldung ausgibt.
    Wenn die Aktivierung erfolgreich war, wird der Bereich Windows Activation ausgeblendet.
    • Im Menü Information wird unter System das aktivierte Betriebssystem aufgeführt.

System- und Proxy-Einstellungen 

Im Menü System & Proxy haben Sie folgende Möglichkeiten:

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Computernamen ändern 

Der Thin-Client kann über die IP-Adresse oder den Computernamen im Netzwerk adressiert werden. Der Computername kann z.B. bei Remote-Zugriff auf den Thin-Client via VNC verwendet werden. Deshalb sollte der Computername im Netzwerk eindeutig sein.

  1. Geben Sie unter Computer Name den Namen ein.
    • HINWEIS:
      In umfangreichen Netzen kann die Eingabe einer Beschreibung sinnvoll sein, um das Gerät schneller identifizieren zu können.
  2. Geben Sie unter Description eine aussagekräftige Beschreibung zum Gerät ein.

Datum-, Zeit- und Zahlenformat ändern 

Mit dieser Option kann das Format für Datum und Zeitangabe geändert werden.

Stromverbrauch 

Über das Betriebssystem kann der Stromverbrauch systemweit verwaltet werden. Das System fährt herunter und, wenn nötig, schnell wieder hoch.

Einstellungen für den Proxy-Server ändern 

Durch den Proxy-Server können Zugriffe zum Beispiel auf Internet-Ressourcen kontrolliert und eingeschränkt werden. Die Weiterleitung der Clientanfrage an den Zielserver erfolgt mit der IP-Adresse des Proxy-Servers.

Proxy-Server verwenden

  1. Ermitteln Sie die IP-Adresse oder den Netzwerknamen des Proxy-Servers.
  2. Aktivieren Sie die Funktion Use a Proxy Server.
  3. Geben Sie die IP-Adresse oder den Netzwerknamen des Proxy-Servers ein.

Proxy-Server nicht verwenden

  1. Deaktivieren Sie die Funktion Use a Proxy Server.

Remote-Zugriff konfigurieren 

Remote-Zugriff auf den Thin-Client via VNC und RDM konfigurieren

  1. Aktivieren Sie Allow configuration export/import via RemoteHMI Device Manager, um den Export und Import der Konfiguration des Thin-Client über den RemoteHMI Device Manager zu erlauben.
  2. Aktivieren Sie Allow remote access via VNC, um den VNC-Remote-Zugriff auf den Thin-Client zu erlauben.
  3. Geben Sie ein Passwort für die Fernsteuerung ein.
  4. Geben Sie optional ein Passwort für den Remote-Zugriff ohne Bedienerlaubnis ein.
  5. Klicken Sie auf Advanced VNC Server Config, wenn Sie die VNC-Einstellungen ändern müssen.
  6. Stellen Sie unter Input blocking during remote access das Zugriffsverhalten während einer Fernverbindung ein.
  7. Aktivieren Sie Off, um die lokale und die Remote-Bedienung während des Remote-Zugriffs zu erlauben.
  8. Aktivieren Sie Local, um die lokale Bedienung am Thin-Client während des Remote-Zugriffs zu sperren.
  9. Aktivieren Sie Remote on local activity, inactivity timeout = 3 sec, um durch die lokale Bedienung die Remote-Bedienung während des Remote-Zugriffs zu sperren.
    Die Sperre wird aufgehoben, wenn für eine festgelegte Sperrzeit keine lokale Bedienung erfolgt. Die Sperrzeit beträgt bei Auslieferung 3 Sekunden und kann angepasst werden.
  10. Um die Sperrzeit anzupassen, klicken Sie auf Advanced VNC Server Config.

Anmeldedaten für den Admin-Account hinterlegen 

In den Windows Admin Account Login Credentials können Sie die Anmeldedaten für den Zugriff auf das Windows Administrator-Konto hinterlegen. Die Anmeldedaten werden benötigt, wenn über die Firmware Applikationen gestartet werden sollen, die Administrator- oder erweiterte (elevated) Rechte erfordern.

Das Hinterlegen der Anmeldedaten

  • verhindert, dass bei jedem Start der App die Anmeldedaten neu angeben werden müssen
  • erlaubt das Starten der App durch Benutzer, die die Anmeldedaten nicht kennen
  1. Geben Sie unter Name und Password die Anmeldedaten des Windows Admin-Accounts ein.

Protection 

Im Menü Protection haben Sie folgende Möglichkeiten:

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Firewall und Virenschutz aktivieren 

Es wird empfohlen, die Windows Firewall und den Virenschutz zu aktivieren und alle notwendigen Sicherheitsupdates zuzulassen. Bei der Auslieferung sind diese Funktionen aktiviert.

Windows-Sicherheit aktivieren

info-hmi.png
Das automatische Herunterladen der Sicherheitsupdates erfordert einen Internetzugang am Thin-Client. Wenn die Funktion deaktiviert ist, müssen Sie die Updates manuell überwachen, bereitstellen und auf der Systemebene ausführen.
  1. Aktivieren Sie die Windows Firewall.
  2. Aktivieren Sie den Windows Defender
  3. Aktivieren Sie die Windows Security Updates, um das Installieren der Sicherheitsupdates zu zulassen.

Schreibschutz für die SSD aktivieren 

Der Unified Write Filter (UWF) ist ein Schreibschutz für die SSD und kann im Menü Protection aktiviert werden. Der UWF dient dem Schutz vor unbeabsichtigtem Schreiben auf der SSD und leitet alle schreibenden Zugriffe in einen Overlay-Puffer im Arbeitsspeicher (RAM) um.

Der UWF verhindert so einen vorzeitigen Verschleiß (Wearout) der SSD und ein Korrumpieren von Systemdateien bei einem plötzlichen Netzausfall. Darüber hinaus werden Viren oder Trojaner nicht dauerhaft im System gespeichert, da alle Änderungen im Overlay-Puffer beim Ausschalten entfernt werden.

HINWEIS

Neustart des Systems erforderlich

Das Aktivieren des Speicherschutzes (UWF) erfordert einen Neustart des Systems.

Schutz des Datenspeichers aktivieren

  1. Aktivieren Sie im Menü Protection die Funktion Drive Protection (UWF).
  2. Bestätigen Sie die Aufforderung zum Neustart.
    • Nach dem Neustart ist der Schutz des Datenspeichers aktiviert.

USB-Lockdown aktivieren 

Abhängig von Ihrem Sicherheitskonzept können Sie im Menü Protection die Verwendung von USB-Geräten blockieren oder die Verwendung für angeschlossene USB-Geräte freigeben. Über die Teach-In-Funktion können weitere Geräte freigeben werden.

Verwendung von USB-Massenspeichern blockieren

  1. Aktivieren Sie unter USB-Lockdown die Funktion Block USB mass storage devices only.
  2. Bestätigen Sie die Auswahl mit Apply.
    Alle USB-Speichergeräte sind gesperrt.

Verwendung von neuen USB-Geräten blockieren

info-hmi.png

Mit dieser Funktion werden alle USB-Geräte blockiert, die nicht am Thin-Client angeschlossenen sind oder zuvor angeschlossen waren.

  1. Öffnen Sie das Menü Protection.
  2. Aktivieren Sie unter USB-Lockdown die Funktion Block access to USB devices.
  3. Aktivieren Sie Block new USB devices only.
  4. Bestätigen Sie die Auswahl mit Apply.
    Die Kenndaten der angeschlossenen USB-Geräte werden gespeichert.
    • Neue USB-Geräte sind gesperrt.

Verwendung von angeschlossenen USB-Geräten freigeben

  1. Aktivieren Sie unter USB-Lockdown die Funktion Block access to USB devices.
  2. Schließen Sie die USB-Geräte an, die Sie freigeben wollen.
  3. Aktivieren Sie Block all USB devices except connected.
  4. Bestätigen Sie die Auswahl mit Apply.
    Die Kenndaten der angeschlossenen USB-Geräte werden gespeichert.
    • Alle registrierten USB-Geräte sind für die Nutzung freigegeben.

Verwendung weiterer USB-Geräte freigeben (Teach-In)

  1. Aktivieren Sie unter USB-Lockdown die Funktion Block all USB devices except connected.
  2. Deaktivieren Sie Block access to USB devices.
  3. Entfernen Sie bei Bedarf bereits angeschlossene USB-Geräte und schließen Sie die neuen USB-Geräte an.
  4. Aktivieren Sie den Eintrag Block new USB devices only.
  5. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4, um weitere Geräte hinzuzufügen.
  6. Wenn Sie alle Geräte hinzugefügt haben, klicken Sie auf Apply.
    • Alle registrierten USB-Geräte sind für die Nutzung freigegeben.

Systemverhalten bei Neustart konfigurieren 

Die HORM-Funktion (Hibernate Once Resume Many) erlaubt einen schnellen Start des Thin-Client aus einem fixen Systemabbild (Snapshot). Das System befindet sich nach dem Start wieder exakt in dem Zustand, in dem der letzte HORM-Snapshot erstellt wurde. Dies bedeutet, dass laufende Applikationen der Pro-Version nicht neu gestartet werden müssen, sondern sofort zur Verfügung stehen.

HINWEIS

Backup der Gerätekonfiguration erforderlich

Das Erstellen eines Snapshots (Abbild des Arbeitsspeichers) erfordert einen Neustart des Systems.

  • Erstellen Sie ein Backup Ihrer Gerätekonfiguration, um Datenverlust zu vermeiden (siehe Import und Export).

Snapshot des Arbeitsspeichers erstellen

  1. Aktivieren Sie den Speicherschutz unter Drive Protection (UWF).
  2. Aktivieren Sie die Funktion Resume System from same snapshot on every device startup.
  3. Bestätigen Sie die Auswahl mit Apply.
  4. Bestätigen Sie die Aufforderung zum Neustart.
  5. Klicken Sie auf Snapshot, um ein Abbild des Arbeitsspeichers zu erstellen.
  6. Bestätigen Sie die Aufforderung zum Neustart, um den Snapshot zu erstellen und das System neu zu starten.
info-hmi.png

Der Neustart kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Falls das System nicht ordnungsgemäß startet, kann es mit dem "Recovery Stick" in den Auslieferungszustand zurückgesetzt werden. Der Stick wird mit dem Gerät ausgeliefert.

Abhängig vom Recovery Stick können Sie auch die Gerätekonfiguration als Backup sichern.

Display-Einstellungen 

Im Menü Display haben Sie folgende Möglichkeiten:

Über folgende Parameter können Sie die Darstellung auf dem Display anpassen:

  • Resolution: Auflösung und Ausrichtung
  • Multi Display: Anordnung (Topology) und Hauptbildschirm (bei Anschluss von mehrerer Displays)
  • Scaling: Skalierung
  • Windows Text and Items: Größe der Text- und Bildelemente für Windows Anwendungen
  • Screen Saver: Bildschirmschoner
  • Backlight Auto Dimming: Automatisches Dimmen der Hintergrundbeleuchtung (für einen Touchscreen)

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Display-Einstellungen anpassen 

Auflösung anpassen

  1. Wählen Sie unter Resolution die Auflösung der angeschlossenen Displays (maximal 6).
  2. Aktivieren Sie Portrait Mode, um die Bildinhalte im Hochformat darzustellen.

Skalierung anpassen

  1. Aktivieren Sie Always stretch to fullscreen, um Bildinhalte immer im Vollbild darzustellen.
    Die Funktion kann zu einer verzerrten Darstellung führen.
  2. Aktivieren Sie Maintain aspect ratio, um das Seitenverhältnis der Bildinhalte beizubehalten.

Windows Text- und Elementgröße ändern

info-hmi.png

Die Einstellungen sind nur für lokale Anwendungen und RDP-Verbindungen unter Windows 10/Server 2012 gültig.

Eine größere Darstellung erhöht die Bedienbarkeit des Touchscreens. Einstellungen über 100 % können zu einer fehlerhaften Darstellung von lokalen und per RDP ausgeführten Apps führen.

  • Wählen Sie die gewünschte Größe der Windows-Elemente, empfohlene Einstellung 125 %.
  • Wenn lokale oder per RDP ausgeführte Apps fehlerhaft dargestellt werden, setzen Sie die Einstellung auf 100 % zurück.

Bildschirmschoner einschalten

  1. Aktivieren Sie unter Screen Saver den Bildschirmschoner.
  2. Stellen Sie unter After user inactivity of die Zeitspanne zur Aktivierung des Bildschirmschoners ein (1 bis 60 Minuten).
  3. Klicken Sie auf Advanced, um die Einstellungen für den Bildschirmschoner zu öffnen.
  4. Wählen Sie einen Bildschirmschoner und bestätigen Sie die Eingabe.
  5. Öffnen Sie das Menü Display.
    • Der Bildschirmschoner startet, sobald der Benutzer länger als die festgelegte Aktvierungszeit inaktiv war.

Hintergrundbeleuchtung automatisch dimmen

info-hmi.png

Um die Lebensdauer der Hintergrundbeleuchtung zu erhöhen, empfehlen wir die Funktion Backlight Auto Dimming zu aktivieren.

  1. Aktivieren Sie unter Backlight Auto Dimming das automatische Dimmen der Hintergrundbeleuchtung.
  2. Stellen Sie unter After user inactivity of die Zeitspanne zur Aktivierung der Dimmfunktion ein (1 bis 60 Minuten).
  3. Stellen Sie unter to brightness level den Pegel ein, auf den gedimmt werden soll (1 % bis 80 %).
    • Die Hintergrundbeleuchtung wird auf den Pegel gedimmt, sobald der Benutzer länger als die festgelegte Aktvierungszeit inaktiv war.

Multi-Display-Einstellungen anpassen 

Sie können die Auflösung und Ausrichtung für jedes Display einstellen. Zusätzlich können Sie die Anordnung (Topology) und den Hauptbildschirm wählen.

info-hmi.png

Die Bezeichnung der Displays in der Firmware entspricht dem Port, an dem das Display angeschlossen ist.

Anordnung der Displays anpassen

  1. Wählen Sie im Feld Topology die Auflösung des jeweiligen Displays.
  2. Aktivieren Sie die Funktion Clone, wenn die Bildschirminhalte auf beiden Displays dargestellt werden sollen.
  3. Aktivieren Sie die Funktion Extend, wenn das zweite Display die Darstellung des Hauptdisplays erweitern soll.
  4. Wählen Sie die unter Primary Display Position den Hauptbildschirm (left, right).

User Interface 

Im Menü User Interface haben Sie folgende Möglichkeiten:

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Größe des Menüs und der virtuellen Tastatur verändern 

info-hmi.png

Die Größe der Tastatur kann auf Shark-Geräten mit Intel i7 CPU nicht über die Firmware verändert werden.

Größe des Menüs und der Tastatur einstellen

  1. Öffnen Sie das Menü User Interface.
  2. Stellen Sie unter RemoteHMI Menu über den Schieberegler die Größe des Menüs ein.
  3. Stellen Sie unter Virtual Keyboard über den Schieberegler die Größe der Tastatur ein.

Gerätespezifische Werkseinstellungen wiederherstellen

  1. Öffnen Sie das Menü User Interface.
  2. Klicken Sie unter RemoteHMI Menu auf Default, um die gerätespezifischen Werkseinstellungen für die Menügröße wiederherzustellen.
  3. Klicken Sie in Virtual Keyboard auf Default, um die gerätespezifischen Werkseinstellungen für die Tastaturgröße wiederherzustellen.

Tastaturlayout ändern 

Das Tastatur-Sprachlayout ist werksseitig auf das US amerikanische Layout "QWERTY" eingestellt. Die Einstellung betrifft die virtuelle und eine extern angeschlossene Tastatur (optional). Das Sprachlayout ist unabhängig von Design, Kodierung, Lage und Anzahl der Tasten auf der physischen Tastatur.

info-hmi.png

Innerhalb der Thin-Client-Systemkonsole ist die Sprache auf Englisch eingestellt und kann NICHT verändert werden!

Die Firmware unterstützt für die virtuelle und extern angeschlossene Tastatur verschiedene Sprachlayouts. Die Länderkürzel der Sprachlayouts entstammen der ISO 3166-1, Unterspalte ALPHA-2.

LänderkürzelName des Landes
BEBelgien
BRBrasilien
CHSchweiz
CZTschechische Republik
DEDeutschland
DKDänemark
ESSpanien
FIFinnland
FRFrankreich
GRGriechenland
HUUngarn
ITItalien
NLNiederlande
NONorwegen
PLPolen
PTPortugal
RURussische Föderation
SESchweden
SISlowenien
TRTürkei
USVereinigte Staaten von Amerika

Tastaturlayout einstellen

  1. Öffnen Sie das Menü User Interface.
  2. Wählen Sie in Keyboard-Layout das gewünschte Tastaturlayout aus.
  3. Wenn das benötigte Tastaturlayout nicht angezeigt wird, können Sie über Add/Remove ein weiteres Layout hinzufügen.

Funktionen der Bedienoberfläche konfigurieren 

Tastaturkurzbefehl (Hotkey) zum Öffnen der Firmware

Sie können das Öffnen der Firmware wie folgt festlegen:

  • Der Hotkey schaltet das Dashboard zwischen dem geschlossenen und minimierten Zustand (Standard)
  • Der Hotkey schaltet das Dashboard zwischen dem geschlossenen, minimierten und erweiterten Zustand (Hotkey toggles all 3 menu states)

Unter Ignore hotkeys if RemoteHMI menu is closed können Sie festlegen, ob die verwendeten Tastaturkurzbefehle zum Aufruf von Remote-Verbindungen und Applikationen bei geschlossenem Dashboard ignoriert werden sollen. Die definierten Tastaturkurzbefehle sind nur wirksam sind, wenn das Dashboard geöffnet ist. Diese Funktion erlaubt die Verwendung von gleichen Tastaturkurzbefehlen auch für andere Zwecke.

Zwecke.
Wenn ein Tastaturkurzbefehl zum Öffnen des Dashboards definiert ist, ist dieser immer aktiv. Er wird durch diese Funktion nicht beeinflusst.

Bedienoberfläche konfigurieren

  1. Öffnen Sie das Menü User Interface.
  2. Aktivieren Sie Show computer name in title, um den Computernamen im verkleinertem Dashboard anzuzeigen.
  3. Aktivieren Sie Auto hide after connect, um das Dashboard nach erfolgreichem Verbindungsaufbau auszublenden.
  4. Aktivieren Sie Hotkey toggles all 3 menu states, um alle drei Menü Zustände über den Tastaturkurzbefehl zu schalten.
  5. Legen Sie den Tastaturkurzbefehl zum Öffnen des Dashboards fest.
  6. Aktivieren Sie Ignore hotkeys if RemoteHMI menu is closed, wenn die Tastaturkurzbefehle bei geschlossenem Menü ignoriert werden sollen.

Tastatur und Zeigegerät Sharing 

Im Menü "Keyboard und Pointing Device Sharing" kann die Tastatur und das Zeigegerät mit anderen HMIs geteilt werden. Um diese Funktion zu nutzen, müssen beide HMIs mit einem RS-422 crosslinked-Kabel verbunden sein.

ks_otherHMI.bmp

info-hmi.png

Tastatur-/Maus-Sharing ist nicht kompatibel mit Sleep-Modus.

Wird die Sharing-Option aktiviert, erscheint dieses Fenster, in dem der Status des Tastatur-Sharing angezeigt wird.

ks_status-neu.jpg

Ist die Verbindung aufgebaut, leuchten auf beiden HMIs die Tastaturicons dauerhaft.

Das HMI welches gerade aktiv ist, bei dem leuchtet das Tastaturicon grün KBD Icon Green1.jpg und bei dem HMI welches im Standby ist, leuchtet das Tastaturicon orange KBD Icon Orange1.jpg.Wird die Verbindung unterbrochen, fangen beide Icons an zu blinken, wobei die Farbgebung erhalten bleibt.

Übernahme von Änderungen konfigurieren 

  1. Öffnen Sie das Menü User Interface.
  2. Aktivieren Sie Apply, wenn die Änderungen beim Verlassen des Registers übernommen werden sollen.
    • Sobald Sie in einen anderen Reiter wechseln, werden die Einstellungen übernommen.
  3. Aktivieren Sie Revert, wenn die Änderungen über den Button Apply übernommen werden sollen.

unapplied_changes.bmp

Wenn Sie nicht auf Apply klicken, werden die Änderungen verworfen.

Keyboard Wedge 

Die Funktion Keyboard Wedge sendet ASCII-basierte Daten einer seriellen Schnittstelle als Tastatur-generierte Zeichen an den Host. Die übertragenen Daten werden in der Zielapplikation wie reale Eingaben der Tastatur interpretiert. Mit der Funktion können Scans von Lesegeräten wie Barcode-Scanner oder RFID-Leser in Tastatureingaben umgewandelt werden.

HINWEIS

Für den Vorgang sind Administratorrechte erforderlich.

Im Menü Keyboard Wedge haben Sie folgende Möglichkeiten:

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Gerät hinzufügen 

Treiber von einem USB-Massenspeicher installieren

info-hmi.png

Der UWF-Filter muss deaktiviert sein, um den Gerätetreiber installieren zu können.

  1. Prüfen Sie, ob der Thin-Client den Systemvoraussetzungen des Eingabegeräts entspricht.
  2. Stellen Sie sicher, dass der USB-Massenspeicher ein bekanntes Gerät ist oder deaktivieren Sie den USB-Lockdown.
  3. Öffnen Sie das Menü Maintenance.
  4. Öffnen Sie über Add / Remove Device die Systemeinstellung des Thin-Client.
  5. Installieren Sie den Gerätetreiber auf dem Thin-Client.
  6. Schließen Sie das Eingabegerät an einen freien COM-Port an. Die Bezeichnung des COM-Ports ist abhängig von der HMI-Geräteplattform.
  7. Öffnen Sie das Menü Keyboard Wedge.
  8. Aktivieren Sie Simulate keyboard input via a connected reader/scanner device.
  9. Klicken Sie auf + Add / Auto Connect, um das Gerät zu verbinden.

COM-Schnittstelle parametrieren 

info-hmi.png

Die Konfiguration der COM-Schnittstelle muss der Spezifikation des Lesegeräts entsprechen, um eine korrekte Datenübertragung zu gewährleisten.

PortLegt den seriellen Anschluss fest, an dem die Daten des Lesegeräts empfangen werden
BaudrateLegt die Datenübertragungsrate des COM-Ports fest, muss dem Lesegerät entsprechen
2400 / 4800 / 9600 / 19200 / 38400
Data BitsGibt die Länge der übertragenen Datenbits an
7: Ein Zeichen ist 7 Bit lang
8: Ein Zeichen ist 8 Bit lang (üblicher Wert)
Stop BitsGibt die Anzahl der Bits an, die das Ende einer Zeichenübertragung kennzeichnen
1: Stoppbit ist ein Bit lang (üblicher Wert)
2: Stoppbit ist zwei Bits lang
ParityGibt an, ob und wie das Paritätsprüfbit berechnet werden soll
NONE: kein Bitprüfverfahren
EVEN: Summe der Bits eines zu übertragenden Zeichens ist gerade
ODD: Summe der Bits eines zu übertragenden Zeichens ist ungerade
  1. Öffnen Sie das Menü Keyboard Wedge.
  2. Wählen Sie unter Serial Communication den COM-Port des angeschlossenen Geräts.
  3. Wählen Sie die passende Baudrate für das angeschlossene Gerät.
  4. Legen Sie die Parameter Data Bits, Stop Bits und Parity für die serielle Schnittstelle fest.
    Eine aktive Verbindung wird im Status angezeigt.

Behandlung von Steuerzeichen konfigurieren

info-hmi.png

Sie können festlegen, ob vom Barcodescanner gesendete Steuerzeichen für den Zeilenumbruch das Drücken der Eingabetaste (Enter) simulieren sollen. Dies kann erforderlich sein, damit ein eingescannter Barcode korrekt abgeschlossen und übernommen wird.
CR: englisch carriage return
LF: englisch line feed

  1. Aktivieren Sie Translate CR to Enter-key, um "CR" als Steuerzeichen zu verwenden.
  2. Aktivieren Sie Translate LF to Enter-key, um "LF" als Steuerzeichen zu verwenden.

Server Tastaturlayout einstellen

info-hmi.png

Damit die eingescannten Zeichen vor allem Sonderzeichen korrekt verarbeitet werden, müssen die Tastaturlayouts der beteiligten Geräte übereinstimmen. Wenn der Thin-Client auf das US-Layout eingestellt ist, muss dieses Layout auch auf dem verbunden Server eingestellt sein. Bei Verbindungen über eine KVM-Box müssen Sie das Layout zusätzlich in der Bedienoberfläche der KVM-Box einstellen.

Folgende Einstellungen sind unter Server Keyboard Layout möglich:

US Amerikanische Tastaturbelegung: QWERTY-Anordnung
DE Deutsche Tastaturbelegung: QWERTZ-Anordnung
FR Französische Tastaturbelegung: AZERTY-Anordnung

  1. Setzen Sie Server Keyboard Layout auf "US", um die einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Verzögerung der Datenübertragung einstellen

info-hmi.png

KVM Keystroke Delay bestimmt die Verzögerung, die eingehalten wird, bis das nächste Zeichen an eine KVM-Box weitergeleitet wird. Die Verzögerung stellt sicher, dass bei einem schnellen Zeichenempfang keine Zeichen bei der Übermittlung an den Host verloren gehen. In der Regel ist der Standardwert ausreichend.

  1. Vergrößern Sie den Wert nur, wenn bei der Datenübertragung Zeichen verloren gehen.
  2. Stellen Sie über den Schieberegler oder die Pfeile die Verzögerung ein, Einstellbereich 1 bis 50 ms.

Access Control 

Im Menü Access Control können Sie die dreistufige Benutzerkontrolle aktivieren und das automatische Abmelden des Benutzers konfigurieren.

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Benutzerrollen aktivieren 

Benutzerrollen aktivieren

  1. Öffnen Sie das Menü Access Control.
  2. Aktivieren Sie unter Main die 3-stufige Zugriffskontrolle.
  3. Aktivieren Sie Limit Operator access to Dashboard, um die Registerleiste im Dashboard für den Operator auszublenden.
    Für den Operator sind nur noch die Daten im Dashboard sichtbar.
  4. Geben Sie unter Login Passwords unterschiedliche Passwörter für die Benutzerrollen "Engineer" und "Admin" ein.
  5. Wiederholen Sie die Passworteingabe. Wenn die Passwörter falsch sind, gibt das System eine Fehlermeldung aus.
  6. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
    • Die Benutzer "Engineer" und "Admin" müssen sich mit ihrem Passwort anmelden.

Automatischen Logout aktivieren 

Für die Benutzerrollen Admin und Engineer kann ein automatischer Logout eingestellt werden. Der Benutzer wird automatisch ausgeloggt, sobald er länger als die festgelegte Logoutzeit inaktiv war.

  1. Öffnen Sie das Menü Access Control.
  2. Aktivieren Sie Auto Logout, um das automatische Abmelden des Benutzers zu aktivieren.
  3. Stellen Sie unter after user not operating RemoteHMI Menu for die Logoutzeit ein (1 bis 60 Minuten).

Connections 

Im Menü Connections haben Sie folgende Möglichkeiten:

Einstellungen übernehmen oder verwerfen

  1. Klicken Sie auf Apply, um die Einstellungen zu übernehmen.
  2. Klicken Sie auf Revert, um die Änderungen zu verwerfen.

Mehrere parallele Verbindungen erlauben 

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

 Pro-Lizenz erforderlich.

Die Funktion Allow Multiple simultanous connections erlaubt die parallele Nutzung mehrerer Remote-Verbindungen (Multi-Session-Verbindungen). So können Sie:

  • Die Ansichten zwischen den Remote-Verbindungen wechseln, ohne die Verbindung zu beenden
  • Mehrere Remote-Verbindungen auf einem geteilten Display darstellen
  • Mehrere Remote-Verbindungen auf zwei oder mehr Displays darstellen

Multi-Session-Verbindung aktivieren

  1. Öffnen Sie das Menü Connections.
  2. Aktivieren Sie Allow Multiple simultanous connections, um den Aufbau mehrerer Remote-Verbindungen zu zulassen.

Verbindungen automatisch neu aufbauen 

Unter On connection loss, auto reconnect können Sie global die Wartezeit einstellen, nach der bei einem Verbindungsverlust eine Neuverbindung versucht wird

info-hmi.png

Die Funktion muss einzeln für jede Remote-Verbindung im Adressbucheintrag aktiviert werden.

  • Öffnen Sie das Menü Connections.
  • Stellen Sie unter On connection loss, auto reconnect after ein, nach wie vielen Sekunden der Verbindungsaufbau wieder gestartet werden soll (1 bis 30 Sekunden).

Status des Host automatisch prüfen 

Über die Funktion Connection Health Check sendet der Thin-Client zyklisch Pings (Echorequests) an alle im Adressbuch konfigurierten Server. Das Ergebnis des Requests wird als Status der Verbindung im Adressbuch dargestellt.

Der Connection-Health-Check funktioniert nur korrekt, wenn die Firewalls der Server eine Antwort auf einen Echorequest zulassen.

Wenn ein Echorequest nicht erwünscht ist, können Sie die Funktion abschalten. In diesem Fall wird der Status der Verbindung im Adressbuch nicht angezeigt.

Health Check aktivieren

  1. Öffnen Sie das Menü Connections.
  2. Wenn Sie eine Firewall verwenden, prüfen Sie, ob die Firewall einen Echorequest erlaubt und akitivieren Sie den Echorequest.
  3. Aktivieren Sie Ping servers to show reachable state on Address Book buttons, um die Remote-Verbindungen ständig zu überprüfen.
  4. Klicken Sie auf Apply.
    • Der Thin-Client überwacht die Remote-Verbindungen und zeigt den Status der aktiven Verbindungen an.
info-hmi.png

Wenn ein Echorequest des Host nicht möglich oder nicht erwünscht ist, dektivieren Sie Ping servers to show reachable state on Address Book buttons.

Die Remote-Verbindungen werden nicht überwacht. Es wird kein Status der Verbindungen angezeigt.

Import und Export 

Die Firmware unterstützt den Import und Export der meisten Einstellungen in die verschlüsselte Datei "RemoteHMI.config". Die Datei kann auf einen USB-Massenspeicher oder auf ein Netzlaufwerk exportiert werden. Beim Import können über einen Filter die Einstellungen gewählt werden, deren Übernahme nicht gewünscht ist (z.B. Netzwerkeinstellungen).

Mit Hilfe dieser Funktion können Sie:

  • Die Geräte-Konfiguration nach dem Zurücksetzen des Geräts wiederherstellen
  • Die Geräte-Konfiguration auf einen anderen Thin-Client übertragen

Im Menü Import & Export haben Sie folgende Möglichkeiten:

HINWEIS

Für den Vorgang sind Administratorrechte erforderlich.

Gerätedatei importieren 

info-hmi.png

Der UWF-Filter muss deaktiviert sein, um den Vorgang ausführen zu können.

HINWEIS

USB-Massenspeicher im Ex-Bereich

Verwenden Sie im Ex-Bereich ausschließlich USB-Massenspeicher in eigensicherer Ausführung.
Für Arbeiten im Ex-Bereich ist ein USBi-Stick erhältlich.

Sie können folgende Einstellungen beim Import ausschließen:

  • Application List: Liste der Applikationen (siehe App-Verwaltung)
  • Network Settings: Netzwerkeinstellungen (siehe Netzwerk)
  • Access Control Password: Passwörter der Zugriffsberechtigung (siehe Access Control)

HINWEIS

Nur bekannte Passwörter importieren!

Stellen Sie sicher, dass Ihnen die eingestellten Passwörter bekannt sind, bevor Sie den Import starten.

Konfigurationsdatei von einem USB-Massenspeicher importieren

  1. Wenn der USB-Lockdown aktiviert ist, stellen Sie sicher, dass der USB-Massenspeicher ein bekanntes Gerät ist oder deaktivieren Sie den USB-Lockdown.
  2. Schließen Sie den USB-Massenspeicher an.
  3. Öffnen Sie das Menü Import & Export.
  4. Wählen Sie im Importfilter die nicht benötigten Konfigurationen.
  5. Aktivieren Sie USB Flash Drive.
  6. Klicken Sie auf Import.
    Der Fortschritt des Imports wird angezeigt.
    Wenn der Vorgang erfolgreich beendet wurde, gibt die Firmware eine Meldung aus.
  7. Wenn eine Fehlermeldung ausgegeben wird, prüfen Sie ob, der USB-Massenspeicher richtig gesteckt und nicht schreibgeschützt ist.
  8. Entfernen Sie den USB-Massenspeicher, bevor Sie das Gerät neu starten.
    • HINWEIS:
      Wenn ein Sie einen bootbaren Recovery PE Lite USB-Massenspeicher nicht entfernen, erwartet das Gerät bei einem Neustart eine Installation der Firmware!
  9. Klicken Sie auf Apply, um die importierten Einstellungen zu übertragen.
  10. Starten Sie das Gerät neu, um die geänderte Konfiguration zu aktivieren.

Konfigurationsdatei von einem Netzlaufwerk importieren

  1. Speichern Sie die Import-Datei auf dem Netzlaufwerk.
  2. Wählen Sie im Importfilter die nicht benötigten Konfigurationen.
  3. Aktivieren Sie Network.
  4. Klicken Sie auf Select, um das Netzlaufwerk im Windows Explorer zu wählen.
  5. Klicken Sie auf Import.
    Der Fortschritt des Imports wird angezeigt.
    Wenn der Vorgang erfolgreich beendet wurde, gibt die Firmware eine Meldung aus.
  6. Klicken Sie auf Apply, um die importierten Einstellungen zu speichern.
  7. Starten Sie das Gerät neu, um die geänderte Konfiguration zu aktivieren.

Gerätedatei exportieren 

Konfigurationsdatei auf einen USB-Massenspeicher exportieren

  1. Wenn der USB-Lockdown aktiviert ist, stellen Sie sicher, dass der USB-Massenspeicher ein bekanntes Gerät ist oder deaktivieren Sie den USB-Lockdown.
  2. Schließen Sie den USB-Massenspeicher an.
  3. Aktivieren Sie USB Flash Drive.
  4. Klicken Sie auf Export.
    Der USB-Massenspeicher wird geprüft.
    Wenn keine Konfigurationsdatei vorhanden ist, wird diese sofort gespeichert.
  5. Wenn bereits eine Konfigurationsdatei vorhanden ist, bestätigen Sie das Überschreiben der vorhandenen Datei.
    Wenn der Vorgang erfolgreich beendet wurde, gibt die Firmware eine Meldung aus. Die Datei RemoteHMI.config ist im Root-Verzeichnis des USB-Massenspeichers gespeichert.
  6. Entfernen Sie den USB-Massenspeicher.
info-hmi.png

Wenn ein Sie einen bootbaren Recovery PE Lite USB-Massenspeicher nicht entfernen, erwartet das Gerät bei einem Neustart eine Installation der Firmware!

Konfigurationsdatei auf ein Netzlaufwerk exportieren

  1. Aktivieren Sie Network.
  2. Klicken Sie auf Select, um das Netzlaufwerk im Windows Explorer zu wählen.
  3. Klicken Sie auf Export.
    Das Netzlaufwerk wird geprüft.
    Wenn keine Konfigurationsdatei vorhanden ist, wird diese sofort gespeichert.
  4. Wenn bereits eine Konfigurationsdatei vorhanden ist, bestätigen Sie das Überschreiben der vorhandenen Datei.
    Wenn der Vorgang erfolgreich beendet wurde, gibt die Firmware eine Meldung aus. Die Datei RemoteHMI.config ist auf dem Netzlaufwerk gespeichert.

Firmware updates 

Im Menü Update können Sie ein Update der Firmware von einem USB-Massenspeicher oder einem Netzlaufwerk durchführen.

HINWEIS

Für den Vorgang sind Administratorrechte erforderlich.

Der UWF-Filter muss deaktiviert sein, um die Firmware speichern zu können.
Im Menü werden folgende Informationen angezeigt

  • Installed: Revisionsstand der installierten Firmware
  • Available: Verfügbare Firmware, erscheint wenn eine Update-Datei gefunden wurde
  • Source: Quelle des verfügbaren Updates, erscheint wenn eine Update-Datei gefunden wurde

Firmware-Update durchführen 

HINWEIS

USB-Massenspeicher im Ex-Bereich

Verwenden Sie im Ex-Bereich ausschließlich USB-Massenspeicher in eigensicherer Ausführung.
Für Arbeiten im Ex-Bereich ist ein USBi-Stick erhältlich.

Firmware Update von einem USB-Massenspeicher durchführen

HINWEIS

Datenverlust bei Abbruch der Update-Installation

Während des Vorgangs startet die Firmware neu. Unterbrechen Sie den Vorgang nicht und schalten Sie das Bedienterminal nicht aus.

  1. Wenn der USB-Lockdown aktiviert ist, stellen Sie sicher, dass der USB-Massenspeicher ein bekanntes Gerät ist oder deaktivieren Sie den USB-Lockdown.
  2. Schließen Sie den USB-Massenspeicher an.
  3. Klicken Sie auf Check for Update.
    Die Firmware durchsucht die angeschlossenen USB-Geräte nach verfügbaren Updates.
    Wenn ein Update verfügbar ist, wird es unter Available angezeigt.
  4. Klicken Sie auf Install Update, um das Update zu installieren.
    Die Update-Installation startet.
    Wenn das Update beendet ist, wird im Menü das Änderungsprotokoll angezeigt.
  5. Entfernen Sie den USB-Massenspeicher.

Firmware-Update von einem Netzlaufwerk durchführen

HINWEIS

Datenverlust bei Abbruch der Update-Installation

Während des Vorgangs startet die Firmware neu. Unterbrechen Sie den Vorgang nicht und schalten Sie das Bedienterminal nicht aus.

info-hmi.png

Die Update-Datei erhalten Sie von unserem Support.

  1. Speichern Sie die Update-Datei auf dem Netzlaufwerk.
  2. Klicken Sie auf Select, um das Netzlaufwerk im Windows Explorer zu wählen.
  3. Klicken Sie auf Check for Update.
    Die Firmware durchsucht das Netzlaufwerk nach verfügbaren Updates.
    Wenn ein Update verfügbar ist, wird es unter Available angezeigt.
  4. Klicken Sie auf Install Update, um das Update zu installieren.
    Die Update-Installation startet.
    • Wenn das Update beendet ist, gibt das System eine Meldung aus.

Gewusst wie ... 

Störungen beheben 

Bedienung des Touchscreen ist ungenau
UrsacheWas tun?Wer?
Touchscreen verdreckt
  • Display reinigen
Operator
Kalibrierung fehlerhaft
  • Touchscreen kalibrieren
Operator
Displayfront beschädigt
  • Display ersetzen (reparieren)
Engineer
Anzeige der Basisstation ist schwarz
UrsacheWas tun?Wer?
Kabelverbindung zwischen Basisstation und HMI-Gerät unterbrochen
  • Kabel auf Beschädigung prüfen.
  • Stecker auf korrekten Sitz prüfen.
  • Defekte Teile austauschen.
Engineer
Bildschirm ist schwarz und Tastatur leuchtet
UrsacheWas tun?Wer?
Einmaliges Störereignis zum Beispiel durch Überspannung
  • Remote HMI neu starten.
Engineer
Bildschirm ist schwarz und Tastatur leuchtet nicht
UrsacheWas tun?Wer?
Kabelverbindung zwischen Basisstation und HMI-Gerät unterbrochen
  • Kabel auf Beschädigung prüfen.
  • Stecker auf korrekten Sitz prüfen.
  • Sicherung prüfen.
  • Sicherung prüfen.
Engineer
Die Netzwerkverbindung setzt häufig aus oder ist instabil
UrsacheWas tun?Wer?
Kabel nicht korrekt im Klemmkasten aufgelegt
  • Verdrahtung des HMI-Geräts prüfen.
Engineer
Kabellänge überschritten
  • Support / CSO kontaktieren.
Engineer
Das System startet nach der Aufforderung zum Neustart nicht
UrsacheWas tun?Wer?
Der zuletzt ausgeführte Vorgang hat einen fatalen Systemfehler verursacht.
  • System mit dem Recovery-Stick auf den Auslieferungszustand zurücksetzen.
Engineer
Bluetooth Barcodescanner funktioniert nicht
UrsacheWas tun?Wer?
Akku/Batterie zu schwach
  • Akku laden.
  • Batterie tauschen.
Engineer
Barcodescanner nicht mit der Basisstation gekoppelt
  • Barcodescanner und Basisstation koppeln.
Engineer
Kabelverbindung zwischen Basisstation und HMI-Gerät unterbrochen
  • Kabel auf Beschädigung prüfen.
  • Stecker auf korrekten Sitz prüfen.
  • Defekte Teile austauschen.
Engineer
Falschen Passkey zur Verbindungsherstellung eingegeben
  • Korrekten Passkey eingeben (siehe Dokumentation zum Barcodescanner)
Engineer
Barcodescanner defekt
  • Defekten Barcodescanner austauschen oder reparieren.
Engineer
Kabelgebundener Barcodescanner funktioniert nicht
UrsacheWas tun?Wer?
Kabelverbindung zwischen Barcodescanner und Basisstation unterbrochen
  • Kabel auf Beschädigung prüfen.
  • Stecker auf korrekten Sitz prüfen.
  • Defekte Teile austauschen.
Engineer
Barcodescanner defekt
  • Defekten Barcodescanner austauschen oder reparieren.
Engineer
Verbindung des Remote HMI Device Manager zum Thin-Client nicht möglich
UrsacheWas tun?Wer?
Netzwerk falsch konfiguriert
  • Netzwerkkonfiguration prüfen.
Engineer
Zugriff des Device-Managers auf den Thin-Client nicht erlaubt
  • Im Menü User Interface den Zugriff erlauben.
Engineer

VNC-Server-Dienst auf dem Host aktivieren 

Im Folgenden ist das Vorgehen für den TightVNC-Server dargestellt.
Um eine VNC-Verbindung aufbauen zu können, muss der VNC-Server-Dienst auf dem Host aktiviert sein. Die zur Verbindung notwendige IP-Adresse bezieht der VNC-Server-Dienst aus den Einstellungen der Netzwerkverbindung des PC. Abhängig von der Konfiguration wird die IP-Adresse manuell festgelegt oder von einem DHCP-Server zugewiesen. Im Adressbuch der Firmware wird diese IP-Adresse als Server-IP der VNC-Verbindung festgelegt.

Der Verbindungsaufbau ist von der Einstellung im VNC-Server abhängig und erfolgt als:

  • direkte Verbindung ohne Passwortabfrage
  • Verbindung mit VNC-Passwort
  • Verbindung mit Windows-Passwort

VNC-Server-Parameter 

Die nachfolgend aufgeführten Parameter sind zur Konfiguration der VNC-Verbindung notwendig. Die konkrete Bezeichnung ist abhängig vom verwendeten VNC-Server-Dienst.

VNC-Server-Adresse

Die VNC-Server-Adresse entspricht der IP-Adresse des Servers oder dem Servernamen.
In der Regel bieten die VNC-Server-Dienste verschiedene Möglichkeiten, um die Adresse zu ermitteln, mit der der Server im Netz aufgerufen werden kann.
In den Einstellungen des VNC-Servers können zusätzlich zur IP-Adresse Portnummern vergeben werden, mit der der Server im Netz aufgerufen werden kann.
Die Zieladresse des Host muss sich im Netzwerk des Thin-Client befinden bzw. muss vom Thin-Client erreichbar sein!

Ports

Accept connections on port

VNC_Service_Port_F535DE3112981D080F6FC81FE37FCC00.png

Definiert den Port der Serververbindung für die Datenübermittlung (Standard Port 5900).
Wenn Sie wegen Netzwerkkonflikten einen anderen Port verwenden, müssen Sie diesen konfigurieren. Beachten Sie die Einstellungen einer Firewall.

VNC-Passwort

VNC-Serverapplikationen authentifizieren den Benutzer einer VNC-Verbindung über ein Passwort. Folgende Passwort-Verfahren sind möglich:

NoneLegt kein Passwort fest. Der VNC-Server auf dem Host erlaubt jedem Remote-Rechner (Remote HMI) den Zugriff, der über seine Adresse eine VNC-Verbindung anfordert.
VNC-PasswortDefiniert je nach VNC-Serverapplikation ein oder mehrere Passwörter, die der VNC-Server-Dienst vom Client zur Authentifizierung anfordert.
Windows-PasswortVerwendet die Windows Zugangsauthentifizierung. Der VNC-Server-Dienst gewährt dem Client den Zugriff auf den Host, wenn die Anmeldung mit dem gültigen Windows-Passwort erfolgt.
Single sign onVerwendet die Windows Zugangsauthentifizierung und die Authentifizierung durch den Windows basierten Login. Der VNC-Server-Dienst gewährt dem Client den Zugriff, wenn der Benutzer sich mit einem gültigen Windows-Login authentifiziert.

Encryption

Die meisten VNC-Server nutzen für die Übertragung der Bild-, Maus und Tastaturinformationen eine Verschlüsselung, um diese vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.

Always onDaten werden immer verschlüsselt
Prefer onDaten sind immer verschlüsselt sind, es sei denn, der Thin-Client fordert keine Verschlüsselung an (Standard). Die Einstellung ist erforderlich, wenn in der Konfiguration keine Verschlüsselung angefordert wird.
Prefer offDaten werden nicht verschlüsselt, es sei denn, der Thin-Client fordert eine Verschlüsselung an. Die Einstellung ist erforderlich, wenn in der Konfiguration eine Verschlüsselung angefordert wird.

Prompt local user to accept connections

Erlaubt dem Anwender des Host die Verbindungsanfrage anzunehmen oder zurückzuweisen. Da im Regelfall der Host für den direkten Remote-Zugriff eingesetzt wird, ist diese Einstellung für die Thin-Client-Verbindung nicht relevant.

Start VNC Server automatically with Windows

Legt fest, dass der Dienst des VNC-Server automatisch mit dem Hochfahren (Starten) von Windows aktiviert wird. Wenn diese Funktion nicht aktiviert ist, muss der Remote-Zugriff nach einem Systemstart des Host-PCs explizit gestartet werden.

DRDC-Client-Verbindung 

Der DeltaV®-Remote-Desktop-Connection-Client (DRDC) von EMERSON erlaubt den Zugriff auf eine virtualisierte Operator- oder Engineering-Workstation innerhalb einer DeltaV®-Virtualisierungsarchitektur. So ist über das Ethernet der Zugriff auf Anwendungen möglich, die auf einem Prozessleitsystem laufen.

Eine DRDC-Verbindung fügen Sie über eine App im Register Applications hinzu (siehe Apps hinzufügen).

Sy_Pro_FA08E4FC878EB534E0CDD028B69268F0.png

Pro-Lizenz erforderlich.

Digitale Signatur 

Digitale Signatur von Programmen der R. STAHL HMI Systems 

Alle Programmdateien von R. STAHL HMI Systems, die ausführbaren Code (RemoteHMI, DeviceControlPanel etc.) enthalten, sind digital signiert, einschließlich des Setup. Die digitale Signatur wird dazu verwendet, um sicherzustellen, dass Programmdateien nach ihrer Veröffentlichung nicht verändert wurden und dass die Software vom Hersteller stammt. Sie basieren auf digitale Zertifikate, welche von einer hierfür berechtigten und vertrauenswürdigen Stelle an eine Person (oder ein Unternehmen) ausgegeben wurden, die durch diese Stelle identifiziert wurde.

Um eine digitale Signatur zu überprüfen, müssen zwei Teile verifiziert werden:

  • Digitale Signatur: Es handelt sich hierbei um einen verschlüsselten Hashwert, der von einer Hashfunktion für eine Datei erzeugt und mit dem privaten Schlüssel des unterliegenden Zertifikats verschlüsselt wurde.
  • Zertifikat: Eine Software stammt vom Hersteller, wenn sie mit seinem Zertifikat signiert wurde. Daher muss überprüft werden, ob das korrekte Zertifikat verwendet wurde und ob das Zertifikat gültig ist. Im Einzelnen sollten der Aussteller des Zertifikats, der Eigentümer, der Zertifizierungspfad, die Seriennummer und der Fingerabdruck überprüft werden.

Überprüfung der digitalen Signatur 

Die hierfür notwendige Information befindet sich auf dem Karteireiter Digitale Signaturen: Lokalisieren Sie die Datei im Explorer, klicken mit der rechten Maustaste auf die Datei, so dass sich das Kontext-Menü öffnet und wählen Eigenschaften. Wenn Sie diesen Karteireiter nicht sehen, dann wurde die Datei nicht unterschrieben oder die Signatur wurde entfernt - die Überprüfung ist fehlgeschlagen.

Eigenschaft Driver Installer.jpg

Wählen Sie – sofern vorhanden - immer SHA-256 an und klicken Sie auf Details.

Details der digitalen Signatur 

Ein neues Fenster öffnet sich, welches generelle Informationen zur Signatur anzeigt. Die wichtigste Aussage auf dieser Seite ist, dass die digitale Signatur gültig ist.

info Digitale Signatur.jpg

Die Signatur ist dann gültig, wenn:

  • die Datei - nachdem sie unterschrieben wurde - nicht mehr verändert wurde: Der berechnete Hashwert, basierend auf der ausgewählten Hashfunktion, entspricht dem entschlüsselten Hashwert in der Signatur.
  • die Zertifizierungskette vollständig ist, und
  • das zugrundeliegende Zertifikat (welches ein gefälschtes sein kann) in Ordnung ist.

Ansonsten erscheint eine Fehlermeldung, markiert durch ein Fehlersymbol, als Beispiel:

info Digitale Signatur-ungueltig.jpg

Überprüfung des Zertifikats 

Klicken Sie auf Zertifikat anzeigen, um das verwendete Zertifikat zu überprüfen.

Zertifikatsinfo.jpg

Es öffnet sich ein neues Fenster mit drei Karteireitern, die Details zum Zertifikat anzeigen, welches für die Signatur der Datei verwendet wurde. Es sind nun die beiden Felder "Ausgestellt für" und "Ausgestellt von" zu betrachten, deren Werte wie folgt sein müssen, ansonsten ist die Überprüfung fehlgeschlagen.

Ausgestellt für:                 R.Stahl HMI Systems GmbH

Ausgestellt von:               GlobalSign Code Signing CA

oder:                                Sectigo Public Code Signing CA EV R36

Sofern Sie weitere Elemente überprüfen möchten (Fingerabdruck, Seriennummer etc.) setzen Sie sich bitte mit dem technischen Support in Verbindung, so dass wir Ihnen die passenden Prüfsumme mitteilen. Sie ist je nach Produkt von unterschiedlichen Ausstellern signiert worden.

Adressen 

R. STAHL HMI Systems GmbH

Adolf-Grimme-Allee 8

D 50829 Köln

T:

F:

E:

(Sales Support)

(Technischer Support)

(Sales Support)

(Technischer Support)

+49 221 768 06 - 1200

+49 221 768 06 - 5000

+49 221 768 06 - 4200

[email protected]

[email protected]

r-stahl.com

R_STAHL_Logo_ClaimBlau_RGB_Size_M.png