IEC-Tagung bei R. STAHL treibt Explosionsschutz voran

Der Hersteller R. STAHL richtete eine zweiwöchige Konferenz des Technical Committee 31 der International Electrotechnical Commission aus

Zur Konferenz des Technical Committee 31 der IEC waren ab 25. März 2019 rund 200 Fachleute für Explosionsschutz aus aller Welt zu Gast bei R. STAHL in Waldenburg. Das Unternehmen, das sich schon seit Jahrzehnten stark in der IEC engagiert und selbst acht Teilnehmer dieser Tagung stellte, übernahm die Organisation des Treffens am eigenen Hauptsitz. Aufgabe des TC 31 der International Electrotechnical Commission ist die Ausarbeitung und Aktualisierung internationaler Normen im Explosionsschutz. Die Expertinnen und Experten aus rund 30 Nationen kamen dafür für zwei Wochen in 24 verschiedenen Arbeitsgremien zusammen.

Eine Reihe der getroffenen Entscheidungen kommt der Langlebigkeit ausgereifter technischer Lösungen zugute, was viele Anlagenbetreiber sowie Maschinen- und Gerätebauer begrüßen werden. So befanden die Fachleute mehrere wichtige Normen für nach wie vor auf dem aktuellen Stand der Technik – ihre Stability Dates, also die Gültigkeiten der jetzigen Versionen, wurden deshalb offiziell verlängert. Dies betrifft die Normen 60079-18 „Vergusskapselung“, 60079-19 „Reparatur“ und 60079-28 „optische Strahlung“. In anderen Fällen stehen praxisorientierte Weiterentwicklungen an. Unter anderem wird die Technische Spezifikation „Explosionsgefährdete Bereiche – Teil 43: Geräte bei ungünstigen Betriebsbedingungen“ in eine Norm umgewandelt. Diese soll sowohl auf extreme Kälte als auch auf extreme Hitze und andere außergewöhnlich beanspruchende Bedingungen ausgerichtet werden.

Die Gremienarbeit von mindestens 15 Working Groups und Maintenance Teams findet beim nächsten Meeting Ende Oktober voraussichtlich in China eine Fortsetzung. Mit der produktiven Konferenz und den guten Rahmenbedingungen in Waldenburg waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Gastgeber R. STAHL sehr zufrieden. Alle Seiten zeigten sich offen für eine mögliche erneute Austragung der Konferenz am selben Ort in der Zukunft.

 

Pressekontakt: 

R. STAHL 


Kerstin Wolf 

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