Übernahmeversuch klar gescheitert: R. STAHL AG bleibt eigenständig

Klare Ausrichtung auf profitables Wachstum im Explosionsschutz

Die R. STAHL AG wird ihren profitablen Wachstumskurs eigenständig fortführen: Der unabgestimmte Übernahmeversuch der Weidmüller Beteiligungsgesellschaft mbH ist endgültig gescheitert. Vorstand und Aufsichtsrat der R. STAHL AG begrüßen das Ergebnis und werten dies als klaren Vertrauensbeweis der Aktionäre, die maßgeblich dazu beigetragen haben, die Unabhängigkeit von R. STAHL zu sichern. "Heute ist ein guter Tag für unsere Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden", sagte Martin Schomaker, Vorstandsvorsitzender der R. STAHL AG. "Wir freuen uns darauf, unsere Erfolgsgeschichte als wachstumsstarker Spezialist im Explosionsschutz fortzusetzen und die Ernte unserer Investitionen einfahren zu können."

Weidmüller war mit Ablauf der Angebotsfrist am 01. Juli 2014 um 24 Uhr endgültig mit dem Versuch gescheitert, das Unternehmen im Rahmen eines öffentlichen Übernahmeangebots an alle Aktionäre zu übernehmen. So wurden bis zuletzt nur Aktien in Höhe von 17,10 % des Grundkapitals der R. STAHL AG angedient. Damit wurde die von Weidmüller im Angebot vorgesehene Mindestannahmeschwelle nicht erreicht. Gleichzeitig verdeutlicht das Ergebnis, dass nicht nur die Aktionäre der Gründerfamilien, sondern auch ein erheblicher Teil der freien Aktionäre mittelfristig mehr Potential in der Aktie von R. STAHL sieht, als es das Angebot von Weidmüller nahelegte.

Mit dem feindlichen Übernahmeversuch war Weidmüller von Anfang an auf die deutliche Ablehnung der Aktionärsmehrheit bei R. STAHL gestoßen: Die Aktionäre der Gründerfamilien, die über mehr als 50 Prozent der Stimmrechte verfügen, hatten Weidmüller bereits vor der Abgabe des öffentlichen Angebots klar signalisiert, dass sie sich als langfristig orientierte Großaktionäre sehen und damit einen Verkauf ausschließen. Auch die Belegschaftsvertretungen hatten sich früh gegen den Übernahmeversuch gestellt. Schließlich lehnten auch Vorstand und Aufsichtsrat der R. STAHL AG das Übernahmeangebot einhellig ab und verwiesen auf die für R. STAHL nicht erkennbaren Vorteile sowie die dadurch entstehenden Beeinträchtigungen des Wachstumskurses.

"Der Erhalt unserer Eigenständigkeit ist ein überwältigender Vertrauensbeweis in die Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat. Wir danken allen Aktionären, die sich dafür entschieden haben, weiterhin Aktionär bei R. STAHL zu bleiben", fügte Schomaker an. "Diese Unterstützung ist für uns Auftrag und Ansporn zugleich, den erfolgreichen Wachstumskurs als Spezialist im Explosionsschutz mit aller Kraft weiter zu beschreiten. Die Grundlagen haben wir mit unseren Investitionen gelegt - jetzt wollen wir gemeinsam die Ernte einfahren."

Gleichzeitig dankte Schomaker auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens. "Dieser Übernahmeversuch hat Arbeitnehmervertreter, Belegschaft, Führungskräfte und Vorstand noch einmal enger zusammenrücken lassen. Wir haben eindrucksvoll gezeigt, dass R. STAHL ein Unternehmen mit einer Kultur ist, in der man sich aufeinander verlassen kann. Lasst uns diesen Teamgeist auf dem Weg nach vorn weiter bewahren."


Über R. STAHL - www.stahl.de

R. STAHL ist weltweit führender Anbieter von elektrischen und elektronischen Produkten und Systemen für den Explosionsschutz. Sie verhindern in gefährdeten Bereichen Explosionen und tragen so zur Sicherheit von Mensch, Maschine und Umwelt bei. Das Spektrum reicht von Aufgaben wie Schalten/Verteilen, Installieren, Bedienen/Beobachten, Beleuchten, Signalisieren/Alarmieren bis hin zum Automatisieren. Typische Anwender sind Wachstumsbranchen wie die Öl- & Gasindustrie, die chemische und pharmazeutische Industrie sowie die Nahrungs- und Genussmittelbranche. Rund 1.870 Mitarbeiter erwirtschafteten 2013 weltweit einen Umsatz von 304 Mio. EUR. Die Aktien der R. STAHL AG werden im Regulierten Markt/Prime Standard der Deutschen Börse gehandelt (ISIN DE000A1PHBB5).


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